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Symbolbild, KI-generiert

Rheinmetall Aktie: Neuer Munitionsauftrag gebucht

Rheinmetall verbucht neue Munitionserlöse, während die Umsatzspanne für 2026 nach der F126-Stornierung niedriger angesetzt wurde.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neue Order für 155-Millimeter-Geschosse
  • Auslieferungen bis 2027 vorgesehen
  • Aktie steigt im Handel leicht
  • Umsatzprognose wegen F126 angepasst

Der Rüstungskonzern Rheinmetall verzeichnet einen weiteren Geschäftserfolg im Bereich der Artillerieausstattung. Das Unternehmen buchte heute einen neuen Großauftrag über 155-Millimeter-Artilleriemunition im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich ein. Die Fertigung der Geschosse ist bereits angelaufen, während der vollständige Abschluss der Lieferungen für das Jahr 2027 vorgesehen ist.

An der Börse zeigt sich das Papier nach der Bekanntgabe stabilisiert. Im heutigen Handel legte der Kurs leicht um 0,5 Prozent zu und notiert bei 997,90 Euro. Damit beläuft sich der Börsenwert des Düsseldorfer Konzerns auf 46,31 Milliarden Euro.

Fortlaufender Nachfrageschub nach Munition

Die anhaltend hohe Nachfrage nach Artilleriemunition des Kalibers 155 Millimeter spiegelt die veränderte Sicherheitslage wider. Streitkräfte in ganz Europa füllen ihre Bestände auf und bauen strategische Reserven auf. Für Rheinmetall zählt dieses Segment zu den zentralen operativen Treibern der vergangenen Quartale.

Die jüngste Buchung reiht sich in eine Serie größerer Beschaffungsmaßnahmen ein. Erst im vergangenen Monat sicherte sich der Konzern einen Auftrag der Bundeswehr über 149 mobile Rettungsstationen mit einem Volumen von über 500 Millionen Euro. Zudem investiert das Unternehmen 260 Millionen Euro in Nordhessen, um die Fertigungskapazitäten im Panzer- und Drohnenbau auszubauen.

Rückenwind erhielt das Papier in der vergangenen Woche auch von Analystenseite. Goldman Sachs betonte am 8. September, weiterhin großes Potenzial für die Aktie des Konzerns zu sehen.

Prognosekorrektur nach Projektstornierung

Trotz des dynamischen Neugeschäfts verläuft das Geschäftsjahr nicht ohne Reibungspunkte. Im August hatte Rheinmetall die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 moderat angepasst. Grund hierfür war die Stornierung des Fregattenprojekts F126.

Das Management peilt für 2026 nun einen Konzernumsatz zwischen 13,7 und 14,2 Milliarden Euro an, nachdem zuvor bis zu 14,5 Milliarden Euro erwartet worden waren. Das operative Margenziel von rund 19 Prozent behielt der Vorstand jedoch unverändert bei.

Im operativen Tagesgeschäft schlagen sich die Zuwächse derweil deutlich in den Kennzahlen nieder. Im zweiten Quartal 2026 kletterte der Umsatz um 69 Prozent auf 3.289 Millionen Euro. Das operative Ergebnis legte im selben Zeitraum sogar um 115 Prozent auf 562 Millionen Euro zu. Vor diesem Hintergrund signalisieren Aufträge wie die heutige Munitionsorder, dass die Auslastung der Produktionslinien über Jahre hinweg hoch bleibt.

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