Startseite » DAX » Rheinmetall Aktie: Marine-Division mit 5,5 Milliarden Euro
Symbolbild, KI-generiert

Rheinmetall Aktie: Marine-Division mit 5,5 Milliarden Euro

Rheinmetall treibt den Aufbau seiner neuen Marinesparte voran und peilt bis 2030 einen Umsatz von fünf Milliarden Euro an.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neue Division Naval Systems gestartet
  • Projektvolumen von 5,5 Milliarden Euro
  • Marineumsatz-Ziel: fünf Milliarden Euro
  • Auftragsbestand von rund 73 Milliarden Euro

Während die Rheinmetall-Aktie nach ihrer Rekordrally konsolidiert, baut der Konzern still und konsequent ein zweites Standbein auf. Das maritime Geschäft nimmt Konturen an — und die Dimensionen sind beachtlich.

Naval Systems: Start mit 5,5 Milliarden Euro

Mit der Integration der NVL-Werftengruppe im ersten Quartal 2026 hat Rheinmetall eine eigenständige Division Naval Systems geschaffen. Vier norddeutsche Werften gehören nun dazu, darunter Blohm+Voss in Hamburg und die Peene-Werft in Wolgast. Die neue Einheit startete direkt mit einem Projektvolumen von rund 5,5 Milliarden Euro — gespeist unter anderem aus dem deutschen Flottendienstboot-Programm und einem bulgarischen Patrouillenboot-Projekt.

Das ist erst der Anfang. Konzernchef Armin Papperger peilt bis 2030 einen Marineumsatz von rund fünf Milliarden Euro an. Um dorthin zu gelangen, läuft bereits eine Due-Diligence-Prüfung für ein potenzielles Übernahmeangebot für die German Naval Yards Kiel. Ferner übernahm Rheinmetall die Projektführung beim F126-Fregatten-Programm der Bundeswehr — ein Auftrag mit einem geschätzten Volumen von zwölf Milliarden Euro.

Backlog als Fundament

Das fundamentale Bild stützt die Ambitionen. Zum Ende des ersten Quartals 2026 lag der Auftragsbestand bei rund 73 Milliarden Euro. Das Management strebt bis Jahresende einen Ausbau auf bis zu 135 Milliarden Euro an — ein Wert, der die aktuelle Börsenkorrektur in ein anderes Licht rückt.

Die operative Ergebnismarge für 2026 bekräftigte der Vorstand erneut bei rund 19 Prozent. Eine erhebliche Beschleunigung der Auslieferungen soll im zweiten Halbjahr folgen.

Die Aktie notiert aktuell bei 1.235 Euro und hat seit ihrem 52-Wochen-Hoch bei 1.995 Euro rund 38 Prozent eingebüßt. Mit einem RSI von 90 zeigt der Kurs trotz der Schwäche der vergangenen Monate kurzfristig überkaufte Signale — die jüngste Erholung von gut zehn Prozent seit dem Mai-Tief bei 1.118 Euro verlief schnell. Ob das maritime Wachstumsprogramm die Bewertungslücke zum Vorjahr schließen kann, hängt maßgeblich davon ab, wie zügig die neuen Divisionen liefern.

Anzeige

Stand heute, 26. September: Rheinmetall – Kaufen, halten oder verkaufen?

Wer in Rheinmetall investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 26. September gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.

Rheinmetall: Gratis-Analyse (PDF) öffnen …

Diskussion zu Rheinmetall

Redaktion Kapitalmarktexperten

Unter „Redaktion Kapitalmarktexperten“ erscheinen Beiträge, die mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz erstellt werden. Themenauswahl, Quellen und die redaktionellen Regeln verantwortet die Redaktion; verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV ist Dr. Robert Sasse. Hinweise und Korrekturen: kapitalmarktexperten.de/korrekturen/