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Rheinmetall Aktie: Joint Venture mit LIG Defense

Rheinmetall plant mit südkoreanischem Partner ein Joint Venture für Raketenabwehrsysteme, das Europa und die NATO beliefern soll.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Joint Venture mit LIG Defense geplant
  • Fokus auf Raketenabwehrsysteme
  • Aktie legt leicht zu
  • Noch keine konkreten Aufträge

Rheinmetall schließt sich mit dem südkoreanischen Rüstungskonzern LIG Defense & Aerospace zusammen. Das Ziel: gemeinsam Luftverteidigungssysteme für Europa und die NATO entwickeln und vermarkten. Die Ankündigung fiel auf der Rüstungsmesse Eurosatory in Paris.

Joint Venture in Planung

Kurzfristig plant Rheinmetall die Gründung eines Joint Ventures — mit eigener Mehrheitsbeteiligung. Der Fokus liegt auf Raketensystemen mittlerer und großer Reichweite sowie auf Kurzstreckenabwehr. Rheinmetall will die südkoreanischen Systeme in Europa lokalisieren, weiterentwickeln und vermarkten. Ergänzt wird das Portfolio durch Rheinmetalls eigene Nahbereichs-Luftverteidigungstechnologie.

Der strategische Hintergrund ist klar. Europäische Staaten diskutieren verstärkt über mehrschichtige Luft-, Drohnen- und Raketenabwehr. Rheinmetall positioniert sich dabei als Systemintegrator — ein Anbieter, der Lösungen über mehrere Verteidigungsdomänen hinweg liefert.

Absichtserklärung, keine Bestellung

Wichtig für die Einordnung: Die Vereinbarung ist bislang eine Absichtserklärung. Kein vollzogenes Joint Venture, keine bestätigte Bestellung. Der operative Wert hängt von konkreten Aufträgen ab, die noch ausstehen.

Die Aktie reagierte mit einem Plus von 1,79 Prozent auf 1.169,20 Euro. Auf Jahressicht steht allerdings ein Minus von rund 27 Prozent zu Buche — der Kurs liegt weit unter seinen gleitenden Durchschnitten und nur gut sechs Prozent über dem 52-Wochen-Tief.

Die Partnerschaft mit LIG Defense & Aerospace erweitert Rheinmetalls Pipeline im Segment Luftverteidigung. Ob daraus Umsatz wird, entscheidet sich mit den ersten konkreten Aufträgen aus Europa — und davon gibt es bislang noch keinen.

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Diskussion zu Rheinmetall

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.