Volle Auftragsbücher garantieren noch keine hohen Margen. Bei Rheinmetall klaffen operative Erwartungen und die jüngste Kursentwicklung spürbar auseinander. Nach einem schwachen Jahresstart steht der Rüstungskonzern vor einer richtungsweisenden Woche.
Am Freitag verabschiedete sich die Aktie mit einem Schlusskurs von 1.357,80 Euro ins Wochenende. Damit löste sich der Wert minimal von seinem jüngsten Tiefpunkt Ende April. Auf Jahressicht steht für den Anteilsschein aktuell ein Minus von gut 15 Prozent zu Buche.
Fokus auf Profitabilität
Am Donnerstag, den 7. Mai, präsentiert der Vorstand die Zahlen für das erste Quartal. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Gewinn je Aktie von 2,90 Euro. Investoren achten dabei besonders auf die Margenentwicklung. Nach einem Umsatzrückgang im Schlussquartal 2025 muss das Management beweisen, dass die massiven Rüstungsaufträge effizient in operative Gewinne umgemünzt werden.
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Kapazitätsausbau im Raketensektor
Parallel dazu treibt der Konzern seine strategische Expansion voran. Im Mittelpunkt steht die geplante Gründung des Joint Ventures „Rheinmetall Destinus Strike Systems“ in der zweiten Jahreshälfte. Das Ziel der Partnerschaft ist der Aufbau einer industriellen Serienfertigung für Marschflugkörper und ballistische Raketenartillerie. Rheinmetall plant, an dem Bündnis eine Mehrheitsbeteiligung von 51 Prozent zu halten.
Analysten sehen Aufholpotenzial
Marktbeobachter attestieren dem Papier derzeit deutliches Aufholpotenzial. Das mittlere Kursziel der Experten liegt bei rund 2.102 Euro. Bis zu diesem Niveau müsste der Kurs seine aktuelle Schwächephase überwinden und den Abstand zur 200-Tage-Linie abbauen. Diese verläuft aktuell bei knapp 1.673 Euro und fungiert als charttechnische Hürde.
Kurz nach dem Quartalsbericht folgt direkt der nächste Pflichttermin für Aktionäre. Am 12. Mai findet die ordentliche Hauptversammlung statt. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Abstimmung über die vorgeschlagene Dividende von 11,50 Euro je Aktie für das abgelaufene Geschäftsjahr.
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