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Symbolbild, KI-generiert

Rheinmetall Aktie: Fertigung von 155er-Geschossen angelaufen

Rheinmetall fertigt fünfstellige Stückzahl schwerer Geschosse für einen internationalen Abnehmer und plant Auslieferungen im Jahr 2027.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Fünfstellige Geschossbestellung eingegangen
  • Fertigung der Munition bereits gestartet
  • Auslieferung für 2027 terminiert
  • LUNA NG erhält vorläufige Typgenehmigung

Rheinmetall hat einen neuen Auftrag für schwere Artilleriemunition erhalten. Ein internationaler Kunde bestellte eine fünfstellige Anzahl von Geschossen des Kalibers 155 Millimeter. Das Düsseldorfer Rüstungsunternehmen bezifferte das Vertragsvolumen auf einen Betrag im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Die Buchung des Neugeschäfts erfolgte im laufenden dritten Quartal 2026. Nach Unternehmensangaben ist die Fertigung der Artilleriegeschosse bereits angelaufen. Der Abschluss der Auslieferungen an den Kunden ist für das Jahr 2027 terminiert.

Hohe Auslastung der Produktionskapazitäten

Der Munitionssektor bildet für den Rüstungskonzern weiterhin einen wesentlichen Pfeiler des operativen Geschäfts. Die anhaltende Nachfrage nach Artilleriegeschossen sorgt für eine langfristige Bindung der Fertigungslinien bis weit in das kommende Jahr hinein.

Gleichzeitig treibt das Unternehmen die Erweiterung seiner industriellen Infrastruktur voran. Am Flughafen Kassel-Calden in Hessen plant Rheinmetall ein neues Logistik- und Technologiezentrum, für das Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe vorgesehen sind.

An der Börse sorgte die Nachricht zu Wochenbeginn für leichte Unterstützung. Das Papier ging gestern mit einem Plus von 0,7 Prozent bei 998,00 Euro aus dem Handel. Auf Jahressicht bleibt die Bilanz jedoch eingetrübt: Seit Jahresanfang verzeichnet die Aktie ein Minus von 36 Prozent.

Breite Pipeline bei unbemannten Systemen

Neben dem klassischen Munitionsgeschäft verzeichnete der Konzern zuletzt Fortschritte in technologischen Spezialsegmenten. Am vergangenen Donnerstag meldete das Unternehmen mehrere Entwicklungen in Nordamerika und Europa.

Die Tochtergesellschaft American Rheinmetall wurde ausgewählt, das U.S. Marine Corps mit autonomen unbemannten Bodenfahrzeugen des Modells Mission Master SP auszustatten. Zudem kündigte Rheinmetall die Lieferung von Ersatzteilen für mobile Bodenstartgeräte an die U.S. Navy an.

Im europäischen Luftfahrtbereich erreichte der Konzern zeitgleich einen regulatorischen Meilenstein. Für das unbemannte Aufklärungssystem LUNA NG erteilten die zuständigen Stellen eine vorläufige Typgenehmigung.

Anstehende Termine am Kapitalmarkt

In den kommenden Tagen rückt der Austausch mit Investoren in den Fokus. Am morgigen Mittwoch nimmt Rheinmetall an der Morgan Stanley Laguna Conference teil.

In der kommenden Woche folgen Präsentationen auf der Gemeinschaftskonferenz von Berenberg und Goldman Sachs am 23. September sowie ein Investorentreffen bei der Baader Bank am 24. September. Auf diesen Veranstaltungen dürften die Auslastung der Werke und die Auslieferungspläne für 2027 im Mittelpunkt des Interesses stehen.

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