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Rheinmetall Aktie: Arminius-Verzögerung?

Im dritten Quartal stieg das operative Ergebnis um 62 Prozent; für 2026 bestätigte Rheinmetall die gesenkte Umsatz- und Margenerwartung.

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Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Operatives Ergebnis steigt auf 553 Millionen Euro
  • Neunmonatsumsatz wächst um 38 Prozent
  • Vorratsaufbau führt zu negativem Free Cashflow
  • Jahresprognose für 2026 nach unten angepasst

Rheinmetall hat am Donnerstag für das dritte Quartal 2026 ein operatives Ergebnis von 553 Mio. Euro gemeldet. Das entspricht einem Anstieg um 62% gegenüber dem Vorjahresquartal. Zugleich belastete der Aufbau von Vorräten den operativen freien Mittelzufluss in den ersten neun Monaten.

Ergebnis wächst, Vorräte binden Kapital

Die operative Marge erreichte im dritten Quartal 17,5%. Für die ersten neun Monate meldete Rheinmetall einen Umsatz von 8,4 Mrd. Euro, ein Plus von 38% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Das operative Konzernergebnis dieses Zeitraums erhöhte sich um 69% auf 1,34 Mrd. Euro. Die operative Marge lag bei 16,0%.

Beim operativen Free Cashflow wies Rheinmetall für die ersten neun Monate dagegen einen negativen Wert von 1,7 Mrd. Euro aus. Das Unternehmen führte den Mittelabfluss auf den Vorratsaufbau zurück, der das angestrebte Umsatzwachstum unterstützen soll.

Verzögerte Erlöse sollen später anfallen

Als Kontext zu den Geschäftszahlen steht die am Mittwoch gesenkte Jahresprognose: Rheinmetall erwartet für 2026 rund 13,2 Mrd. Euro Umsatz. Zuvor hatte das Unternehmen eine Spanne von 13,7 bis 14,2 Mrd. Euro angesetzt.

Die erwartete operative Marge reduzierte Rheinmetall am Mittwoch von rund 19% auf rund 18,5%. Als Gründe nannte das Unternehmen wahrscheinliche Verzögerungen bei der Beauftragung des Boxer-Projekts Arminius und bei Losabnahmen für Artilleriemunition.

Die Arminius-Anzahlungen und Umsatzbeiträge sowie die verschobenen Munitionsumsätze sollen nach Unternehmensangaben 2027 anfallen. Mit der Quartalsmitteilung bestätigte Rheinmetall die angepassten Erwartungen für das Gesamtjahr.

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