Unsicherheit über mögliche Ukraine-Verhandlungen in Abu Dhabi belastete am Freitag Medienberichten zufolge das Umfeld für Rheinmetall und andere deutsche Rüstungswerte. Die für November geplanten Gespräche hätten Anleger nervös gemacht; eine konkrete Unternehmensmeldung sei nicht der Auslöser der Branchenbewegung gewesen. Die Rheinmetall-Aktie verlor am Freitag 2,0% und schloss bei 1.032,60 €.
Ermittlungen nach Brand auf Rheinmetall-Baustelle
Gestern berichtete dpa-AFX über Ermittlungen wegen mutmaßlicher Brandstiftung auf einer Rheinmetall-Baustelle am Flughafen Kassel-Calden. In der Nacht zum Freitag hatten dort drei Baufahrzeuge gebrannt, weitere Maschinen wurden beschädigt. Die Polizei prüfte ein im Internet veröffentlichtes mutmaßliches Bekennerschreiben.
Laut Tagesschau ermittelte auch der Staatsschutz. Die Behörden vermuteten Brandstiftung; eine bestätigte Brandursache wurde damit nicht gemeldet.
Fahrzeugauslieferung und anstehende Termine
Am Donnerstag übergab Rheinmetall die ersten Caracal-Serienfahrzeuge an die deutschen und niederländischen Streitkräfte. Das Unternehmen meldete die Auslieferung am Freitag. Bis 2030 sollen insgesamt über 1.500 Fahrzeuge geliefert werden.
Ebenfalls am Freitag kündigte Rheinmetall an, sein Marineportfolio auf der Euronaval vom 3. bis 6. November 2026 zu präsentieren. Zu den genannten Produkten gehören die Drohne Kraken K3, das Marinegeschütz Millennium Gun und das Täuschkörpersystem MASS.
Als weiteren operativen Schritt eröffnete Rheinmetall am 22. Oktober die „UK Gun Hall“ in Telford. Die Anlage dient nach Unternehmensangaben der eigenständigen Fertigung großkalibriger Waffen in Großbritannien.
Der nächste Termin der Finanzberichterstattung steht ebenfalls fest: Rheinmetall plant laut Finanzkalender am 5. November 2026 die Veröffentlichung des Berichts zum dritten Quartal 2026.
Stand heute, 1. November: Rheinmetall – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Rheinmetall investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 1. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
