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Symbolbild, KI-generiert

Rheinmetall Aktie: 51 Prozent an DOK-ING

Rheinmetall übernimmt Mehrheit an kroatischer Robotik-Firma und erhält Millionenauftrag für Artilleriemunition aus der Ukraine.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Mehrheitsbeteiligung an DOK-ING perfekt
  • Neuer Auftrag für Artilleriegeschosse
  • Fokus auf autonome Landsysteme
  • Aktie erholt sich vom Jahrestief

Rheinmetall treibt den Konzernumbau massiv voran. Am Mittwoch schloss der Rüstungskonzern die Mehrheitsübernahme des kroatischen Robotik-Spezialisten DOK-ING offiziell ab. Ein wichtiger strategischer Schritt. Im gleichen Atemzug meldeten die Düsseldorfer einen neuen Millionenauftrag für Artilleriemunition.

Fokus auf autonome Systeme

Der Konzern hält nun 51 Prozent der DOK-ING-Anteile. Das Unternehmen firmiert künftig unter dem Namen Rheinmetall Unmanned Vehicles. Das Ziel: die Serienfertigung von autonomen Landsystemen für militärische Einsätze.

Die Basis dafür bildet die schwere Hybrid-Plattform „Komodo“. Rheinmetall liefert dafür spezialisierte Module für Aufklärung und Feuerkraft. Parallel dazu wächst auch die Raumfahrt-Sparte des Konzerns. Das Joint Venture „OHB Rheinmetall Space Networks“ arbeitet bereits aktiv am Satellitennetzwerk der Bundeswehr.

Neuer Großauftrag für die Ukraine

Im operativen Tagesgeschäft sorgt ein neuer Vertrag für Rückenwind. Rheinmetall liefert eine fünfstellige Stückzahl von 155-mm-Artilleriegeschossen an die Ukraine. Hinzu kommen militärische Treibladungen vom Typ M203. Das Vertragsvolumen liegt im hohen zweistelligen Millionenbereich.

Die Produktion läuft im spanischen Werk der Tochter Expal Munitions. Bis zum ersten Quartal 2027 sollen die Geschosse ausgeliefert sein. Der Konzern untermauert damit seine ehrgeizigen Ausbaupläne. Bis 2030 will Rheinmetall jährlich 1,5 Millionen entsprechende Geschosse fertigen.

Aktie im Erholungsmodus

Am Aktienmarkt honorierten Anleger die Nachrichtenlage. Am Mittwoch schloss das Papier bei 1.055,60 Euro. Auf Wochensicht verbucht der Wert damit ein Plus von knapp zwölf Prozent. Die Aktie löst sich spürbar vom jüngsten 52-Wochen-Tief.

Dennoch bleibt die Jahresbilanz tiefrot. Seit Januar verlor der Titel rund 34 Prozent an Wert. Der Abstand zur wichtigen 200-Tage-Linie fällt mit minus 32 Prozent ebenfalls deutlich aus. Kein Wunder, dass Anleger nervös auf das aktuelle Kursniveau blicken.

Die neuen Sparten Robotik und Raumfahrt müssen nun Profitabilität beweisen. Ein erstes Zeugnis liefert das Management am 6. August 2026. Dann präsentiert Rheinmetall den offiziellen Halbjahresbericht. Die konkrete Margenentwicklung der neu integrierten Geschäftsbereiche steht dabei im Fokus der Märkte.

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