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Revolut Aktie: Vlad Yatsenko geht nach zwölf Jahren

Revoluts Technikchef verlässt das Unternehmen nach zwölf Jahren. Parallel forciert die Neobank den Markteintritt in Brasilien mit prominenter Beratung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • CTO und Mitgründer verlässt Revolut
  • Forcierter Markteintritt in Brasilien
  • Ex-Minister berät bei Expansion
  • Bewertung steigt auf 75 Milliarden Dollar

Revolut steht vor einem personellen Umbruch. Mitgründer und Technikchef Vlad Yatsenko verlässt das Unternehmen nach zwölf Jahren. Sein Abschied markiert das Ende einer Ära für die britische Neobank.

Kurswechsel in der Führungsebene

Der Abgang des CTOs kommt zu einem kritischen Zeitpunkt. Yatsenko prägte die technische Architektur über ein Jahrzehnt lang. Nun muss das Unternehmen beweisen, dass die Ingenieurskultur auch ohne ihren Architekten stabil bleibt.

Parallel dazu forciert Revolut den Markteintritt in Südamerika. Das Ziel ist eine Vollbanklizenz in Brasilien. Bisher operiert das Fintech dort mit einer eingeschränkten Erlaubnis als Sociedade de Crédito Direto.

Prominente Unterstützung soll den Prozess beschleunigen. Der ehemalige Wirtschaftsminister Paulo Guedes zieht in den brasilianischen Beirat ein. Er berät das Management gemeinsam mit Ana Novaes und Luiz Henrique Lobo.

Regulatorischer Druck und Milliarden-Bewertung

Der Expansionsdrang trifft auf regulatorische Hürden in Europa. Die Europäische Zentralbank verhängte im Jahr 2025 vorübergehende Beschränkungen für neue Produkte. Grund waren Mängel im Risikomanagement und bei internen Genehmigungsprozessen.

Trotz dieser Reibungspunkte klettert die Bewertung in schwindelerregende Höhen. Sekundärmarkt-Transaktionen taxieren das Unternehmen auf rund 75 Milliarden Dollar. Optimistische Schätzungen halten sogar 115 Milliarden Dollar für möglich.

Das Fintech bedient mittlerweile einen Kundenstamm von mehreren zehn Millionen Menschen weltweit.

Die kommenden Monate entscheiden über den Erfolg der globalen Strategie. Im Fokus steht die Erteilung der brasilianischen Banklizenz. Außerdem muss das neue Technik-Team zeigen, dass es die operativen Altlasten in Europa zügig abarbeitet.

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Diskussion zu Revolut

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.