Renk hat gestern für die ersten neun Monate 2026 einen Anstieg des Auftragseingangs um 33,6 % gemeldet. Das Volumen erreichte 1.664,4 Mio. €. Zu den gemeldeten Bestellungen zählen Getriebeaufträge von KNDS Deutschland und Patria, deren Auslieferung erst in späteren Jahren beginnen soll.
Der Auftragsbestand erreichte zum 30. September 2026 insgesamt 7,6 Mrd. €. Vorstandsvorsitzender Alexander Sagel verwies allerdings auf mögliche Verzögerungen bei Hauptauftragnehmern, die den Umsatz aus dem Auftragsbestand bremsen könnten.
Der Umsatz der ersten neun Monate betrug 982,0 Mio. €. Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg um 12,7 % auf 158,8 Mio. €.
Getriebeaufträge reichen bis ins nächste Jahrzehnt
Nach Unternehmensangaben erhielt Renk im dritten Quartal einen Auftrag von KNDS Deutschland über rund 130 Mio. €. Bestellt wurden HSWL-354-Getriebe für den LEOPARD 2 und dessen Fahrzeugfamilie. Die Auslieferungen sind für 2029 bis 2032 vorgesehen.
Patria erteilte im dritten Quartal einen Folgeauftrag über HSWL-076-Getriebe für die TRACKX-Fahrzeugfamilie. Das Auftragsvolumen beträgt 30 Mio. €; die Auslieferungen sollen 2027 beginnen.
Jahresziele für fortgeführte Geschäftsbereiche bestätigt
Für das laufende Geschäftsjahr bestätigte Renk die Prognose für die fortgeführten Geschäftsbereiche. Das Unternehmen erwartet rund 1,4 Mrd. € Umsatz. Das bereinigte operative Ergebnis soll zwischen 240 Mio. € und 255 Mio. € liegen.
Neben den Fahrzeuggetrieben meldete Renk am 29. Oktober einen Saab-Auftrag für drei Stirling-Stromerzeugungssysteme. Die anlässlich der Euronaval veröffentlichte Mitteilung hob außerdem Antriebslösungen für unbemannte Überwasserfahrzeuge hervor.
Am 8. Dezember soll Vorstandsvorsitzender Alexander Sagel in London bei einem hybriden Strategy Update über die weitere strategische Ausrichtung der Gruppe informieren.
Stand heute, 7. November: Renk Group – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Renk Group investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 7. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
