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Renk Aktie: Dr. Klaus Richter wird Aufsichtsratsvorsitzender

Renk-Aktionäre stimmen im Juni über höhere Dividende, neuen Aufsichtsratschef und Beherrschungsvertrag ab.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Dividendenvorschlag steigt um 38 Prozent
  • Wechsel an der Aufsichtsratsspitze geplant
  • Abstimmung über Beherrschungsvertrag anberaumt
  • Aktie notiert nahe 52-Wochen-Tief

Dividendensprung, Führungswechsel, Strukturvertrag — die Renk Group AG packt viel auf ihre Hauptversammlung am 10. Juni 2026. Währenddessen notiert die Aktie fast 45 Prozent unter ihrem Jahreshoch.

Dividende steigt kräftig

Der Vorstand schlägt für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von 0,58 Euro je Aktie vor. Das sind 38 Prozent mehr als im Vorjahr. Ausgezahlt werden soll am 15. Juni 2026, Ex-Tag ist der 11. Juni.

Hinter dem Vorschlag steht ein starkes Geschäftsjahr. Der Konzernumsatz wuchs um knapp 20 Prozent auf 1,37 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT legte überproportional auf 230 Millionen Euro zu — bei einer Marge von 16,9 Prozent. Das Verteidigungsgeschäft war der Haupttreiber: Es wuchs um 24 Prozent und macht inzwischen rund drei Viertel des Umsatzes aus.

Die HV findet rein virtuell statt. Physische Teilnahme ist ausgeschlossen. Der Online-Service für Aktionäre öffnet spätestens am 19. Mai 2026.

Neuer Mann an der Aufsichtsratsspitze

Parallel zur Dividendenabstimmung steht ein Führungswechsel im Kontrollgremium an. Dr. Klaus Richter soll auf der HV in den Aufsichtsrat gewählt werden und anschließend den Vorsitz übernehmen.

Richter war bis 2024 Sprecher des Vorstands der Diehl-Gruppe. Davor arbeitete er über ein Jahrzehnt für die Airbus Group. Er bringt mehr als 30 Jahre Erfahrung aus Verteidigung, Luftfahrt und Automobil mit.

Er löst Claus von Hermann ab, der sein Mandat auf eigenen Wunsch niederlegt. Von Hermann begleitete das Unternehmen seit der Umfirmierung 2023 — und damit durch den Börsengang 2024.

Beherrschungsvertrag auf der Agenda

Ein weiterer Tagesordnungspunkt geht über das Routinegeschäft hinaus. Die Aktionäre sollen einem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der RENK Group AG und der RENK GmbH zustimmen. Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz empfiehlt die Zustimmung.

Aktie unter Druck

Die operative Stärke spiegelt sich im Kurs nicht wider. Die Aktie schloss am Freitag bei 49,00 Euro — ein Minus von knapp fünf Prozent an einem einzigen Tag. Auf Jahressicht hat sie rund 17 Prozent verloren und notiert nur noch knapp über ihrem 52-Wochen-Tief von 46,64 Euro.

Die HV am 10. Juni ist damit das nächste konkrete Ereignis, das Klarheit über Dividende, Führung und Konzernstruktur bringt.

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