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Renk Aktie: BlackRock kauft auf 4,44 Prozent

Renk-Aktie fällt auf neues Jahrestief, während BlackRock Anteile aufstockt. Operativ starke Zahlen stehen im Kontrast zur schwachen Börsenstimmung.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Aktie erreicht neues 52-Wochen-Tief
  • BlackRock erhöht Stimmrechtsanteil auf 4,44 Prozent
  • Auftragseingang steigt auf 582,3 Millionen Euro
  • CEO-Vertrag von Dr. Alexander Sagel verlängert

Starke Aufträge, schwacher Kurs: Bei Renk klaffen operative Lage und Börsenstimmung auseinander. Die Aktie rutschte am Freitag auf ein neues 52-Wochen-Tief. Ausgerechnet in diese Schwäche hinein baute BlackRock seine Position aus.

Am Freitag schloss Renk bei 43,91 Euro, ein Minus von 2,65 Prozent. Auf Wochensicht verlor der Titel 10,40 Prozent und liegt seit Jahresanfang klar hinten.

Das Chartbild bleibt angeschlagen. Der Kurs notiert deutlich unter den wichtigen gleitenden Durchschnitten. Vom Jahreshoch hat die Aktie mehr als die Hälfte abgegeben.

BlackRock kauft in die Schwäche

BlackRock erhöhte seine Stimmrechtsanteile Mitte Mai von 3,63 auf 4,44 Prozent. Das ist kein Signal für eine schnelle Trendwende. Es zeigt aber, dass der Rücksetzer große Investoren nicht abschreckt.

Der Druck kommt vor allem aus dem Sektor. Friedenshoffnungen im Ukraine-Konflikt belasten derzeit die Stimmung für Rüstungswerte. Renk trifft das besonders hart, weil die Aktie zuvor stark von Verteidigungsfantasie getragen wurde.

Operativ bleibt Renk stark

Im ersten Quartal meldete Renk einen Auftragseingang von 582,3 Millionen Euro. Das waren 6,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Auftragsbestand stieg auf 6,9 Milliarden Euro.

Das ist der Kernkonflikt der Aktie. Die Börse preist weniger politische Dringlichkeit ein. Das Unternehmen liefert operativ weiter solide Zahlen.

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Der Umsatz stieg auf 283,6 Millionen Euro, das bereinigte EBIT auf 42,4 Millionen Euro. Die operative Marge lag bei 15,0 Prozent.

Für das Gesamtjahr hält das Management an seiner Prognose fest. Renk peilt weiter mehr als 1,5 Milliarden Euro Umsatz an. Das bereinigte EBIT soll zwischen 255 und 285 Millionen Euro liegen.

Auch die Planbarkeit bleibt hoch. Ein großer Teil des erwarteten Jahresumsatzes ist bereits durch feste Aufträge gedeckt. Das nimmt dem operativen Ausblick kurzfristig etwas Druck.

Dividende und Analysten bleiben Stützen

Der Aufsichtsrat setzt auch im Management auf Kontinuität. Der Vertrag von CEO Dr. Alexander Sagel läuft nun bis zum 31. März 2032. Für das Geschäftsjahr 2025 schlägt Renk eine Dividende von 0,58 Euro je Aktie vor.

Die Analystenseite bleibt überwiegend konstruktiv. Deutsche Bank, Jefferies, Berenberg und JPMorgan nennen im Schnitt ein Kursziel von 72,50 Euro. Goldman Sachs bleibt neutral und sieht 65,00 Euro als Ziel.

MWB Research stufte die Aktie auf „Kaufen“ hoch und nennt 53,00 Euro als fairen Wert. Warburg Research hält an 63,00 Euro fest.

Der nächste feste Termin ist die Hauptversammlung am 10. Juni. Am 6. August folgen die Q2-Zahlen; dann trifft der robuste Auftragsbestand auf die Frage, wie viel davon in Marge und Cashflow ankommt.

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