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Symbolbild, KI-generiert

Renk Aktie: 6,9 Milliarden Euro Auftragsbestand

Trotz Rekordaufträgen fällt die Renk-Aktie aufgrund von Iran-Gesprächen. Der Kurs bleibt unter wichtigen Durchschnitten.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kursverlust von über drei Prozent
  • Rekordauftragseingang im ersten Quartal
  • Jahresprognose vom Vorstand bestätigt
  • Neue Getriebelösungen auf Eurosatory

Volle Auftragsbücher, schwache Kurse. Bei Renk klaffen operative Realität und Börsenstimmung derzeit weit auseinander. Am Freitag rutschte das Papier mit dem gesamten Rüstungssektor spürbar ab. Auslöser waren keine schlechten Unternehmenszahlen, sondern politische Spekulationen.

US-Präsident Donald Trump sprach von einer möglichen Einigung mit dem Iran. Daraufhin mieden Investoren europäische Verteidigungswerte. Die Renk Aktie verlor zum Wochenschluss 3,36 Prozent und schloss bei 47,20 Euro. Auf Jahressicht summiert sich das Minus damit auf 14,46 Prozent.

Operative Stärke verpufft

Dabei liefert das Unternehmen solide Argumente. Das Management meldete für das erste Quartal den besten Jahresauftakt der Firmengeschichte. Der Auftragseingang kletterte auf 582,3 Millionen Euro. Kürzlich beschlossen die Aktionäre eine Dividende von 0,58 Euro je Anteilsschein.

Der Gesamtauftragsbestand wuchs auf 6,9 Milliarden Euro. Der Vorstand bestätigt auf dieser Basis die Jahresprognose.

Renk peilt für das laufende Jahr einen Umsatz von über 1,5 Milliarden Euro an. Das bereinigte operative Ergebnis soll am Ende zwischen 255 und 285 Millionen Euro liegen.

Charttechnik und Ausblick

Der Blick auf den Chart zeigt ein angespanntes Bild. Der aktuelle Kurs liegt deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 51,51 Euro. Auch die langfristige 200-Tage-Linie bei 58,34 Euro ist weit entfernt. Nach unten rückt das 52-Wochen-Tief bei 42,12 Euro in den Fokus.

In der neuen Handelswoche rückt die Fachmesse Eurosatory in Paris ins Zentrum. Dort präsentiert Renk ab dem 15. Juni neue Getriebelösungen für militärische Mobilität. Am 22. Juni beantwortet das Management auf der DB Defence Conference in London die Fragen der Investoren.

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