Red Cat Holdings hat in den vergangenen Monaten eine bemerkenswerte Kursrally hingelegt — getrieben von Rückenwind aus der US-Verteidigungspolitik und einer wachsenden Auftragspipeline. Am 18. März 2026 legt das Unternehmen nach Börsenschluss seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Die Erwartungen sind hoch.
Regulatorischer Rückenwind und neue Aufträge
Der Kursanstieg von über 60 Prozent allein im laufenden Jahr hat einen konkreten Auslöser: Die FCC setzte Section 1709 des National Defense Authorization Act für das Haushaltsjahr 2025 unmittelbar in Kraft. Diese Regelung schränkt den Einsatz ausländischer Drohnenkomponenten ein — ein direkter Vorteil für US-Hersteller wie Red Cat. Pentagon-Aufträge, darunter das Drone Dominance Program und ein Kurzstreckenaufklärungsauftrag der US Army, unterstreichen die gewachsene Relevanz des Unternehmens im Verteidigungsbereich.
Im Dezember 2025 bestellte ein zweiter asiatisch-pazifischer Verbündeter das Black Widow-Drohnensystem auf Basis einer Ausschreibung. Die Lieferung ist für 2026 geplant. Jedes System umfasst zwei Drohnen, eine Bodensteuerungseinheit sowie missionskritische Komponenten.
Wachstum trifft auf Verluste
Für das vierte Quartal 2025 hat das Management einen Umsatz zwischen 24 und 26,5 Millionen US-Dollar in Aussicht gestellt — ein Anstieg von rund 1.842 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 1,3 Millionen Dollar. Trotzdem schreibt das Unternehmen weiterhin Verluste: Die operativen Ausgaben, insbesondere für Verwaltung und Forschung, sind stärker gestiegen als die Einnahmen.
Das Kurs-Umsatz-Verhältnis von 92,38 und ein negatives Kurs-Gewinn-Verhältnis von -36,70 spiegeln diese Diskrepanz wider. Langfristig peilt das Management für 2029 einen Umsatz von 325,7 Millionen Dollar und einen Gewinn von 27,4 Millionen Dollar an — was eine jährliche Umsatzwachstumsrate von rund 252 Prozent voraussetzen würde.
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Analysten gespalten
Die Analystenmeinungen gehen auseinander. Michael Legg von Ladenburg Thalmann erhöhte sein Kursziel von 15 auf 20 Dollar und verwies auf das Skalierungspotenzial des Unternehmens. Needham & Company bestätigte eine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 16 Dollar. Weiss Ratings hingegen empfiehlt den Verkauf — mit Verweis auf das negative Kurs-Gewinn-Verhältnis und die hohe Kursschwankungsbreite.
Die Aktie notierte zuletzt bei rund 13,90 Euro und liegt damit deutlich über ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Der RSI von 83 signalisiert eine technisch überkaufte Situation.
Am 18. März wird sich zeigen, ob die tatsächlichen Q4-Zahlen die Guidance bestätigen — und ob das Wachstumstempo ausreicht, um den Weg in die Profitabilität glaubwürdig zu machen.
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