Nach dem volatilen Kursumfeld rund um die Quartalszahlen vom 18. März gewinnt die Red Cat-Aktie wieder an Fahrt. Treiber ist eine ungewöhnliche Kombination: ein hoher Short-Anteil, steigende Handelsvolumina und zunehmende institutionelle Unterstützung.
Hoher Short-Anteil als Kurstreiber
Am Dienstag wechselten 22,4 Millionen Aktien den Besitzer — rund 34 % mehr als das durchschnittliche Tagesvolumen. Gleichzeitig liegt das Short-Interesse bei 22,08 Millionen Aktien, was etwa 20,83 % des frei handelbaren Streubesitzes entspricht. Bei diesem Volumen würde es geschätzte 2,6 Tage dauern, um alle Short-Positionen einzudecken.
Genau dieser Deckungsdruck dürfte den Kurs nach oben treiben. Die Aktie notiert rund 8 % über ihrem 20-Tage-Durchschnitt und mehr als 42 % über dem 100-Tage-Durchschnitt — ein klares Signal technischer Stärke.
Analysten und Institutionen ziehen nach
Needham & Company erhöhte das Kursziel von 16 auf 20 US-Dollar und bekräftigte die Kaufempfehlung. Wall Street Zen stufte die Aktie am 21. März von „Verkaufen“ auf „Halten“ hoch. Beide Schritte spiegeln eine Stabilisierung der Stimmung nach der anfänglichen Reaktion auf die Quartalsergebnisse wider.
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Auch institutionelle Investoren bauen ihre Positionen aus: State Street Corp erhöhte seinen Anteil zuletzt um 136,4 % auf über 6,6 Millionen Aktien, Vanguard legte um 9 % auf rund 6 Millionen Aktien zu. Insgesamt halten institutionelle Anleger und Hedgefonds nun 37,97 % der Aktien.
Wachstum mit Substanz
Hintergrund des Interesses ist das operative Wachstum des Unternehmens. Im Quartal zum 31. Dezember 2025 stieg der Umsatz um 1.985 % auf 26,24 Millionen US-Dollar. Zwar schrieb Red Cat weiterhin rote Zahlen — der Verlust lag bei 0,17 US-Dollar je Aktie —, Investoren richten den Blick jedoch auf den Ausbau der Produktionskapazitäten, die mittlerweile 254.000 Quadratfuß umfassen.
Besonders die maritime Sparte Blue Ops gewinnt an Bedeutung: Unbemannte Überwasserfahrzeuge sollen künftig gemeinsam mit dem Black-Widow-Drohnensystem operieren. Die Produktion soll im ersten Halbjahr 2026 auf 1.000 Black-Widow-Einheiten pro Monat skaliert werden — gestützt durch eine Liquiditätsreserve von 167,9 Millionen US-Dollar, die sich gegenüber dem Vorjahr fast verzwanzigfacht hat.
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