Red Cat Holdings setzt verstärkt auf maritime Verteidigungstechnik. Die Tochtergesellschaft Blue Ops hat die Serienproduktion des unbemannten Überwasserschiffs Variant 7 gestartet. Die Aktie reagiert mit einem deutlichen Kurssprung auf diese Entwicklung.
Expansion im Drohnenmarkt
Das System namens V7 ist eine autonome Plattform für nationale Sicherheitsmissionen. Red Cat fertigt diese Drohnen vollständig in den USA. Das Unternehmen reagiert damit auf den wachsenden Bedarf der US-Streitkräfte. Fachleute erwarten bis 2030 einen globalen Markt für Militärdrohnen von bis zu 90 Milliarden Dollar.
Red Cat verfolgt eine Strategie für alle Einsatzgebiete. Neben Flugsystemen rücken nun verstärkt maritime Lösungen in den Fokus. Die volle Produktionskapazität für die V7-Modelle soll die Marktposition bei den Alliierten festigen.
Kurssprung nach schwacher Woche
Der Aktienkurs legte am Donnerstag um knapp acht Prozent zu. Dieser Zuwachs mildert die Verluste der vergangenen sieben Tage etwas ab. In diesem Zeitraum gab das Papier um rund 19 Prozent nach.
Seit Jahresbeginn verzeichnet die Aktie dennoch ein Plus von 30 Prozent. Aktuell kostet das Papier 10,22 Euro. Damit notiert der Titel weiterhin deutlich unter seinem Jahreshoch vom März. Der Relative Strength Index signalisiert mit einem Wert von 49 derzeit ein neutrales Momentum.
Anleger warten nun auf erste Berichte über konkrete Auslieferungsmengen der neuen Schiffsdrohnen. Diese Daten werden über den Erfolg der Skalierung bei Blue Ops entscheiden.
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