Wenn der Drohnenspezialist Red Cat an diesem Mittwoch seine Bücher öffnet, liegt die Messlatte für das abgelaufene Quartal enorm hoch. Vorläufige Schätzungen deuten auf eine massive Umsatzvervielfachung hin, angetrieben durch den Ausbau militärischer Partnerschaften. Ein Blick auf die jüngsten Transaktionen institutioneller Anleger offenbart im Vorfeld der Zahlen allerdings ein überraschendes Bild.
Umsatzsprung im Visier
Für das vierte Quartal 2025 peilt das Management Erlöse zwischen 24,0 und 26,5 Millionen US-Dollar an. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspräche das einem Zuwachs von mehr als 1.800 Prozent. Auch auf Jahressicht rechnet das Unternehmen mit einem deutlichen Sprung auf bis zu 41,0 Millionen US-Dollar. Treiber dieser Entwicklung ist die zunehmende Nachfrage nach autonomen Verteidigungstechnologien, die das Unternehmen über strategische Allianzen bedient.
Um die eigene Marktposition zu stärken, erweitert Red Cat derzeit sein Branchenkonsortium. Kürzlich schloss sich Allen Control Systems (ACS) der Initiative an. Ziel der Kooperation ist es, KI-gestützte Drohnenabwehrsysteme in die maritimen Plattformen von Red Cat zu integrieren. Konkret sollen unbemannte Überwasserschiffe mit präziseren Einsatzfähigkeiten ausgestattet werden, um Bedrohungen auf dem Wasser abzuwehren.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Red Cat?
Großinvestor zieht die Reißleine
Trotz der operativen Fortschritte nahmen große Adressen zuletzt Gewinne mit. Der Hedgefonds Brevan Howard Capital Management hatte im dritten Quartal 2025 noch rund 1,9 Millionen Aktien erworben. Jüngste Pflichtmitteilungen belegen, dass der Investor diese Position im Schlussquartal zu fast 99 Prozent wieder abstieß. Dieser schnelle Rückzug passt zum aktuellen Chartbild: Nach einem Kursplus von rund 161 Prozent auf Jahressicht notiert das Papier bei 14,00 Euro und weist mit einem RSI von knapp 95 eine extreme technische Überhitzung auf.
Am Mittwoch nach US-Börsenschluss wird das Management die finalen Quartals- und Jahresergebnisse präsentieren. Im Rahmen eines begleitenden Webinars wird sich dann zeigen, ob die tatsächlichen Zahlen die hohen Bewertungen und die ehrgeizigen Umsatzprognosen untermauern können.
Red Cat-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Red Cat-Analyse vom 16. März liefert die Antwort:
Die neusten Red Cat-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Red Cat-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Red Cat: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
