Reckitt Benckiser festigt seine Position am Markt durch eine positive Analystenbewertung und eine abgeschlossene milliardenschwere Kapitalrückführung. Während der Konsumgüterkonzern sein Portfolio radikal verschlankt, stellt sich die Frage: Geht die Strategie der „Powerbrands“ auf? Die aktuellen Einschätzungen der Experten liefern hierfür deutliche Indizien.
Analysten bewerten Neuausrichtung positiv
Das aktuelle Konsensrating für die Aktie lautet auf „Moderate Buy“, basierend auf den Einschätzungen von sieben Brokerhäusern. Die Verteilung zeigt ein differenziertes Bild: Zwei Experten raten zum „Strong Buy“, einer zum Kauf, während vier die Aktie auf „Hold“ setzen.
Während Citigroup die Abdeckung des Titels mit einer Kaufempfehlung aufnahm, stufte RBC Capital Markets das Papier auf „Sector Perform“ herab. Die Analysten begründen ihre vorsichtigere Haltung mit den Auswirkungen jüngster Verkäufe von Unternehmensteilen auf das zukünftige Wachstumsprofil des Konzerns.
Sonderdividende und Aktienzusammenschluss
Die optimistische Grundstimmung folgt auf einen wichtigen Schritt in der Kapitalallokation. Am vergangenen Freitag schüttete Reckitt Benckiser eine Sonderdividende von 235 Pence pro Aktie aus. Die Gesamtsumme von rund 1,6 Milliarden Britischen Pfund wurde durch den Verkauf des Geschäftsbereichs „Essential Home“ an den Investor Advent International finanziert.
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Um den technischen Kursabschlag durch die hohe Ausschüttung auszugleichen, setzte das Unternehmen bereits Anfang Februar einen Aktienzusammenhalt im Verhältnis 24 zu 25 um. Diese Maßnahme diente dazu, den Aktienkurs auf einem Niveau zu stabilisieren, das mit der Bewertung vor der Dividendenausschüttung vergleichbar ist.
Fokus auf die Powerbrands
Strategisch setzt das Management auf eine konsequente Portfolio-Optimierung. Nach der Trennung von Randbereichen konzentriert sich Reckitt Benckiser künftig auf elf sogenannte „Powerbrands“. Diese Kernmarken erwirtschaften bereits rund 80 Prozent des Kernumsatzes. Das verbleibende Ernährungsgeschäft steht derweil weiterhin unter strategischer Prüfung.
Zusätzliche Wachstumsimpulse verspricht sich der Konzern von den Schwellenländern, die einen immer größeren Anteil am globalen Geschäft ausmachen. Weitere Details zur Margenentwicklung und zum Status der Umstrukturierung wird der vollständige Jahresbericht liefern, den Reckitt Benckiser am 5. März 2026 vorlegt.
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