Realty Income erhöht zum 134. Mal seine monatliche Dividende – und gleichzeitig schrauben gleich mehrere Analysten ihre Kursziele nach oben. Hinter dieser Kombination stecken solide Quartalszahlen und ein ambitionierter Investitionsplan für 2026.
Starke Zahlen als Fundament
Im vierten Quartal 2025 erzielte Realty Income einen Umsatz von 1,49 Milliarden US-Dollar – und übertraf damit die Analystenschätzungen von 1,40 Milliarden deutlich. Das entspricht einem Umsatzwachstum von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr meldete das Unternehmen einen AFFO je Aktie von 4,28 US-Dollar, eine Auslastungsquote von 98,9 Prozent und eine Mieterneuerungsrate von 103,9 Prozent – Kennzahlen, die auf stabile und breit diversifizierte Cashflows hindeuten.
Für 2026 plant das Unternehmen ein Investitionsvolumen von 8 Milliarden US-Dollar, nach 6,3 Milliarden im Vorjahr. Der AFFO je Aktie soll auf 4,38 bis 4,42 US-Dollar steigen, was einem Wachstum von rund 2,8 Prozent entspricht.
Analysten ziehen nach
Die starken Ergebnisse haben Bewegung in die Analystenlager gebracht. Drei aktuelle Kurszielanpassungen im Überblick:
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- UBS (9. März 2026): Buy, Kursziel von 66 auf 72 US-Dollar erhöht
- RBC Capital (25. Februar 2026): Outperform, Kursziel von 61 auf 70 US-Dollar erhöht
- Mizuho (11. März 2026): Neutral, Kursziel von 60 auf 68 US-Dollar erhöht
Alle drei Häuser sehen also Aufwärtspotenzial – auch wenn Mizuho trotz der Anhebung bei seiner neutralen Einschätzung bleibt.
134. Dividendenerhöhung in Folge
Die neue monatliche Dividende beträgt 0,2705 US-Dollar je Aktie, gegenüber zuvor 0,2700 US-Dollar. Ausgezahlt wird am 15. April 2026 an Aktionäre, die zum 31. März im Register stehen. Auf Jahresbasis entspricht das 3,246 US-Dollar je Aktie. Seit der Gründung hat Realty Income 669 monatliche Dividenden in Folge ausgeschüttet – und gehört damit seit über 31 Jahren dem S&P 500 Dividend Aristocrats Index an.
Zusätzlich baut das Unternehmen seine Kapitalpartnerschaften aus: Ein US-Core-Plus-Fonds mit einem Zielvolumen von 1,7 Milliarden US-Dollar sowie ein Joint Venture mit GIC über mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar sollen das Wachstum künftig weiter stützen. Ob diese neuen Kapitalkanäle das Gewinnwachstum je Aktie spürbar beschleunigen, wird sich im Jahresverlauf zeigen – spätestens mit den nächsten Quartalszahlen.
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