Der als „The Monthly Dividend Company“ bekannte REIT wagt den nächsten großen strategischen Schritt. Mit einer Milliarden-Partnerschaft und dem erstmaligen Markteintritt in Mexiko will Realty Income nicht mehr nur als zuverlässiger Zahler, sondern auch als dynamischer Wachstumswert punkten. Doch was bedeutet der Einstieg des singapurischen Staatsfonds GIC konkret für die zukünftige Ausrichtung?
Strategische Allianz für neues Wachstum
Das Kernstück der jüngsten Ankündigung ist ein Joint Venture über mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar mit dem Staatsfonds GIC. Der Fokus dieser Zusammenarbeit liegt auf Logistikimmobilien in den USA, die bereits langfristig an solvente Großunternehmen („Global Fortune 100“) vermietet sind.
Noch interessanter dürfte für Beobachter jedoch die geographische Expansion sein: Mit einem ersten Investment von 200 Millionen Dollar wagt sich Realty Income nach Mexiko vor. Das Portfolio umfasst Industrieimmobilien in Mexiko-Stadt und Guadalajara. Dieser Schritt markiert eine deutliche Diversifizierung über die bisherigen Kernmärkte USA und Europa hinaus. CEO Sumit Roy betonte, dass diese Partnerschaft den Zugang zu privatem Kapital eröffnet und Renditen ermöglicht, die über die öffentlichen Märkte aktuell kaum zu erzielen wären.
Dividende und Kursverlauf
Ungeachtet der neuen Wachstumsinitiativen bleibt die Verlässlichkeit bei den Ausschüttungen das Fundament der Investmentstory. Nur einen Tag nach der GIC-Meldung verkündete das Unternehmen die 667. monatliche Dividende in Folge. Mit einer aktuellen Dividendenrendite von 5,34 Prozent und dem Status als Dividendenaristokrat (über 30 Jahre Wachstum) bedient der Titel weiterhin die Bedürfnisse einkommensorientierter Anleger.
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Dies spiegelt sich auch im Aktienkurs wider: Das Papier notierte am 15. Januar bei 60,72 Dollar und damit in unmittelbarer Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch von 61,09 Dollar. Auf Jahressicht konnte die Aktie den S&P 500 mit einer Gesamtrendite von fast 21 Prozent deutlich schlagen.
Bewertung und Ausblick
Die fundamentale Bewertung zeigt ein gemischtes Bild. Mit einem Forward-KGV von rund 38 wird das Qualitätsunternehmen mit einem spürbaren Aufschlag gehandelt. Analysten werten die jüngsten Schritte dennoch positiv. So hat Morgan Stanley das Kursziel Ende Dezember auf 65 Dollar angehoben, wenngleich das Rating auf „Equal-Weight“ verblieb.
Ob die Integration der mexikanischen Assets und das Joint Venture die erhofften Effekte auf den „Adjusted Funds From Operations“ (AFFO) zeigen, wird sich bald prüfen lassen. Konkrete Zahlen zur Geschäftsentwicklung folgen am 5. März 2026, wenn Realty Income den nächsten Quartalsbericht vorlegt.
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