Realty Income, einer der größten REITs der Welt, hat eine strategische Partnerschaft mit Singapurs Staatsfonds GIC besiegelt. Das kombinierte Investitionsvolumen übersteigt 1,7 Milliarden US-Dollar. Damit wagt der „Monthly Dividend Company“ getaufte Konzern nicht nur den Sprung ins Logistikgeschäft, sondern auch den ersten Schritt nach Mexiko.
1,5 Milliarden Dollar für US-Logistik
Herzstück der Kooperation ist ein Joint Venture mit einem Kapitalvolumen von über 1,5 Milliarden Dollar. Gemeinsam mit GIC fokussiert sich Realty Income auf Build-to-Suit-Logistikimmobilien in den Vereinigten Staaten.
Die wichtigsten Eckpunkte:
- Hochwertige Logistikobjekte mit langfristigen Net-Lease-Verträgen
- Mieter mit Investment-Grade-Bonität
- Mehrheitsbeteiligung verbleibt bei Realty Income
- Build-to-Suit-Modell minimiert Spekulationsrisiken
Die Partnerschaft markiert eine klare Schwerpunktverlagerung in Richtung Industrieimmobilien. Bisher dominierte Einzelhandel das Portfolio des Unternehmens.
Premiere in Mexiko
Parallel investiert Realty Income erstmals südlich der US-Grenze. Gemeinsam mit GIC und dem Entwickler Hines entsteht ein 200-Millionen-Dollar-Industrieportfolio in Mexiko-Stadt und Guadalajara.
Die Objekte sind bereits langfristig an Global-Fortune-100-Konzerne vermietet – und zwar in US-Dollar. Diese Währungsdenomination reduziert Wechselkursrisiken und ermöglicht geografische Diversifikation mit kalkulierbarem Risiko.
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Institutionelle Investoren bleiben an Bord
Die institutionelle Eigentümerquote liegt stabil bei knapp 71 Prozent. Aktuelle SEC-Meldungen zeigen: Die großen Adressen stocken weiter auf.
Vanguard hält 146,1 Millionen Aktien im Wert von 8,4 Milliarden Dollar. Geode Capital Management erhöhte seine Position um 8,3 Prozent auf 27 Millionen Papiere. Norwegens Staatsfonds Norges Bank baute eine neue Position über 676,5 Millionen Dollar auf.
667. Monatsdividende in Folge
Am 13. Januar verkündete Realty Income die 667. Monatsdividende ohne Unterbrechung. Die Ausschüttung beträgt 0,27 Dollar je Aktie, hochgerechnet 3,24 Dollar pro Jahr. Das entspricht einer Rendite von rund 5,2 Prozent.
Ex-Datum ist der 30. Januar, Zahlung erfolgt am 13. Februar. Das Unternehmen gehört zu den S&P 500 Dividend Aristocrats – über 30 Jahre Dividendenwachstum in Serie.
Analysten bleiben gespalten
Die durchschnittliche Analysteneinstufung lautet „Hold“ bei einem Kursziel von 62,71 Dollar. Morgan Stanley hob das Ziel auf 65 Dollar an (Equal-Weight), die Deutsche Bank stufte auf „Buy“ mit 69-Dollar-Ziel hoch. JPMorgan bleibt skeptisch und empfiehlt „Underweight“ bei 61 Dollar.
Anfang März folgen die Zahlen für das vierte Quartal 2025. Erwartet werden Funds from Operations (FFO) von 1,08 Dollar je Aktie. Für das Gesamtjahr 2025 peilt das Management 4,25 bis 4,27 Dollar FFO pro Aktie an.
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