Realty Income startet mit einem Paukenschlag ins Jahr: Der REIT mit dem Monatsdividenden-Modell verkündet eine strategische Partnerschaft mit Singapurs staatlichem Investmentfonds GIC. Das Volumen: über 1,5 Milliarden US-Dollar. Und erstmals wagt sich der Konzern nach Mexiko vor.
Drei Säulen, ein Ziel
Die Zusammenarbeit mit GIC ist vielschichtig aufgebaut. Im Kern geht es um ein Joint Venture für Logistikimmobilien in den USA, das mit mehr als 1,5 Milliarden Dollar ausgestattet ist. Der Fokus liegt auf maßgeschneiderten Build-to-Suit-Projekten – also Objekten, die nach Mieterwünschen entwickelt werden.
Parallel dazu erwirbt Realty Income ein 200 Millionen Dollar schweres Industrieportfolio in Mexiko. Die Liegenschaften in Mexiko-Stadt und Guadalajara sind langfristig an Global-Fortune-100-Unternehmen vermietet. Es handelt sich um Net-Lease-Verträge, bei denen der Mieter die Betriebskosten trägt – das klassische Realty-Income-Modell.
Dritter Baustein: GIC steigt als Ankerinvestor in den US Core Plus Open-End-Fonds von Realty Income ein. Die Immobilien bleiben mehrheitlich im Besitz des REITs.
Neue Finanzierungsquellen erschließen
CEO Sumit Roy betont die strategische Bedeutung der Partnerschaft. Sie sei Teil einer breiteren Initiative, Kapital jenseits der öffentlichen Märkte zu mobilisieren. Mit über 15.500 Objekten in zehn Ländern verfügt Realty Income über Datentiefe und Skalierungseffekte, die institutionelle Investoren anziehen.
GIC-Manager Goh Chin Kiong hebt den Zugang zu modernen Logistikanlagen hervor. Der Sektor boomt seit Jahren, getrieben von E-Commerce und Lieferkettenanpassungen.
Dividende Nummer 667
Parallel zur Deal-Meldung kündigte Realty Income die 667. monatliche Dividende in Folge an: 0,27 Dollar pro Aktie, hochgerechnet 3,24 Dollar im Jahr. Zahltag ist der 13. Februar für Aktionäre, die am 30. Januar im Register stehen.
Die Dividendenrendite liegt aktuell bei rund 5,5 Prozent. Realty Income gehört zu den S&P 500 Dividend Aristocrats – Unternehmen, die ihre Ausschüttung mindestens 30 Jahre in Folge erhöht haben.
Analysten mit gemischter Meinung
Während die Expansion nach Mexiko geografische Diversifikation bringt, sehen einige Beobachter auch Komplexitätsrisiken. Argus bleibt skeptisch und setzt das Kursziel bei 47 Dollar an. Das durchschnittliche Analystenziel liegt bei etwa 61,83 Dollar – knapp über dem aktuellen Niveau. Die Bandbreite der Schätzungen reicht von 55 bis 97 Dollar, was unterschiedliche Bewertungen der langfristigen Wachstumsstory widerspiegelt.
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