Realty Income hat seine monatliche Dividende zum 134. Mal in Folge angehoben — ein Beleg für die Beständigkeit des Geschäftsmodells, das der REIT seit über drei Jahrzehnten aufrechterhält. Gleichzeitig peilt das Unternehmen für 2026 ein Rekordinvestitionsvolumen von acht Milliarden US-Dollar an.
Solides Fundament, kleines Plus
Die neue monatliche Dividende beträgt 0,2705 Dollar je Aktie, gegenüber zuvor 0,2700 Dollar. Der Schritt ist in absoluten Zahlen bescheiden, steht aber für 669 aufeinanderfolgende monatliche Ausschüttungen seit der Gründung. Realty Income ist damit seit mehr als 31 Jahren ununterbrochen Mitglied im S&P 500 Dividend Aristocrats Index.
Die Erhöhung kommt nach einem soliden Geschäftsjahr 2025. Der Umsatz stieg um 9,1 Prozent auf 5,75 Milliarden Dollar. Der operative Cashflow je Aktie (AFFO) lag mit 4,28 Dollar leicht über den Analystenerwartungen. Das Portfolio umfasst inzwischen mehr als 15.500 Immobilien in den USA, Großbritannien und acht weiteren europäischen Ländern — bei einer Auslastungsquote von 98,9 Prozent.
Wachstum über neue Kapitalwege
Für 2026 erwartet das Management einen AFFO je Aktie zwischen 4,38 und 4,42 Dollar. Das angestrebte Investitionsvolumen von rund acht Milliarden Dollar wäre ein Rekord — verglichen mit 6,3 Milliarden Dollar im Vorjahr.
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Um dieses Wachstum zu finanzieren, setzt Realty Income verstärkt auf neue Kapitalstrukturen. Ein US-Core-Plus-Fonds soll bis Ende März 2026 ein Volumen von 1,7 Milliarden Dollar erreichen. Ein Joint Venture mit dem singapurischen Staatsfonds GIC bringt weitere 1,5 Milliarden Dollar an gemeinsamen Zusagen. Beide Vehikel sollen die Abhängigkeit von klassischen Eigenkapitalemissionen reduzieren.
Geordneter Führungswechsel
Parallel läuft eine personelle Veränderung auf Führungsebene: Chief Legal Officer Michelle Bushore verlässt das Unternehmen, bleibt jedoch bis zum 2. September 2026 in ihrer Funktion, während die Suche nach einer Nachfolge läuft. Für die Übergangszeit erhält sie eine Aktienvergütung im Wert von rund 513.000 Dollar, die an ihre fortlaufende Tätigkeit geknüpft ist. Das Management betonte ihre Rolle bei zwei wichtigen M&A-Transaktionen — der Abgang gilt als geordnet und ohne strategische Kursänderung.
Mit dem laufenden Expansionskurs in neue Märkte wie Mexiko und dem Ausbau privater Kapitalpartnerschaften bleibt die rechtliche Funktion bis zum Wechsel vollständig handlungsfähig. Das kombinierte Renditeziel für 2026 — rund 2,8 Prozent AFFO-Wachstum plus Dividendenrendite — ergibt nach Unternehmensangaben eine Gesamtrendite von etwa neun Prozent.
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