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Real Asset Acquisition Aktie: 67 Millionen Euro Aufträge zu verwandeln

Nach der Fusion mit IQM steht Real Asset Acquisition vor der Skalierung. Der Quantencomputing-Spezialist setzt auf eigene Hardware und volle Kassen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Fusion mit IQM abgeschlossen
  • Fokus auf eigene Quantencomputer
  • 23 Systeme bereits verkauft
  • Liquidität von 337 Millionen Euro

Der Zusammenschluss ist perfekt. Nach der Fusion mit dem finnisch-deutschen Spezialisten IQM blicken die Aktionäre von Real Asset Acquisition nun auf das operative Geschäft. Die erste Handelswoche an der Nasdaq und der Börse Helsinki verlief äußerst volatil. Jetzt muss das Management das Geschäftsmodell skalieren.

Fokus auf eigene Anlagen

Viele Wettbewerber setzen beim Quantencomputing rein auf die Cloud. Der neue Konzern wählt einen anderen Weg. Das Unternehmen verkauft und betreibt seine Rechner direkt beim Kunden vor Ort. Dafür unterhält die Gesellschaft sogar eine eigene Chipfabrik für supraleitende Prozessoren.

Ein wichtiger Baustein ist dabei die Produktlinie „Halocene“. Sie richtet sich modular an Forschungseinrichtungen und Konzerne. Die Marktforscher von IDC stufen das Unternehmen durch diese Ausrichtung bereits als bedeutenden Akteur ein.

Verkäufe und volle Kassen

Die kommerzielle Basis für die Expansion steht. Bisher hat das Unternehmen weltweit 23 Quantencomputer verkauft. Zu den Kunden zählen das Leibniz-Rechenzentrum bei München und das US-Energieministerium.

Der Standort Deutschland ist hierbei zentral. Rund 100 der gut 400 Mitarbeiter arbeiten in München. Die Fusion spült nun frisches Kapital in die Kassen. Nach der Transaktion liegt die Liquidität bei rund 337 Millionen Euro.

Blick auf den Kurs

Die Integration von Quantenbeschleunigern in klassische Hochleistungsrechner bleibt das Hauptziel. Dafür kooperiert die Firma bereits mit Branchengrößen wie Nvidia und Amazon Web Services.

Nach dem turbulenten Börsenstart gilt das Augenmerk nun stabilen Kursen. Am Freitag schloss die Aktie bei 13,03 US-Dollar. Für europäische Privatanleger erleichtert ein neues Market-Maker-Programm in Helsinki den Handel.

Das Ziel: mehr Umsatz. Der aktuelle Auftragsbestand liegt bei gut 67 Millionen Euro. Das Management muss diese Summe nun zeitnah in zählbare Erlöse verwandeln.

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Diskussion zu Real Asset Acquisition

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.