RE Royalties baut sein Geschäft mit Erneuerbare-Energien-Projekten weiter aus. Der Fokus liegt auf Solar, Wind und Batteriespeichern. Das Modell bleibt dabei speziell: Statt klassische Projektbeteiligungen einzugehen, kauft das Unternehmen umsatzbasierte Royalties und vermeidet so die übliche Verwässerung durch direkte Eigenkapitalfinanzierungen.
Für Anleger zählt vor allem, wie gut das Kapital in neue Strukturen fließt. Ein Teil der gesicherten Kredite soll mit dem Erreichen des kommerziellen Betriebs in langfristige Royalties übergehen. Genau dort entsteht der eigentliche Werthebel.
Nordamerika rückt in den Fokus
Besonders deutlich will RE Royalties seine Präsenz in Nordamerika ausbauen. Windkraftprojekte spielen dabei eine wichtige Rolle. Parallel dazu bleibt das Unternehmen auch in Europa und Mexiko aktiv und streut seine Projekte über verschiedene Rechtsräume.
Das ist kein Zufall. Unterschiedliche Regulierung und schwankende Strompreise in einzelnen Regionen erhöhen das Risiko für Entwickler und Finanzierer. Eine breitere geografische Aufstellung soll dieses Klumpenrisiko verringern.
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Kapital muss sauber arbeiten
Wichtig bleibt die Fähigkeit, frisches Geld aus den speziellen Green-Bond-Programmen zügig und gezielt einzusetzen. Die Finanzierung verschafft Liquidität. Der Kurs profitiert aber vor allem dann, wenn RE Royalties hochwertige Projekte mit langen Stromabnahmeverträgen findet.
Hinzu kommt ein zweiter Baustein: Batteriespeicher. Mit dem wachsenden Bedarf an Netzstabilität könnten BESS-Projekte in den kommenden Quartalen einen größeren Platz im Portfolio einnehmen. Das würde das Profil des Unternehmens weiter schärfen.
Der Aktienkurs zeigt sich unterdessen schwach. Die Notiz fiel heute um 10 Prozent auf 0,23 Euro und liegt damit unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 0,25 Euro. Der RSI steht mit 77,5 auf einem hohen Niveau, die Volatilität bleibt mit 60,25 Prozent auffällig.
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