Die QVC Group – ehemals Qurate – steuert auf eine entscheidende Phase für die Bewertung ihrer operativen Fortschritte zu. In gut zwei Wochen wird der Konzern seine Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 vorlegen. Investoren erhoffen sich davon vor allem Klarheit über den Erfolg der strategischen Neuausrichtung hin zu Social Commerce und Streaming-Integration.
Der Fokus liegt dabei auf folgenden Kernaspekten:
- Schuldenmanagement: Updates zu fälligen Anleihen und Kreditlinien sowie mögliche Refinanzierungsmaßnahmen.
- Video-Commerce-Entwicklung: Die Fähigkeit, Erlöse im klassischen TV-Geschäft zu stabilisieren und gleichzeitig die Reichweite im digitalen Streaming auszubauen.
- Operative Effizienz: Fortschritte der Kostensenkungsinitiative „Project Athens“ zur Verbesserung der Margen.
Fokus auf Strategie und Schulden
Die bevorstehenden Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 gelten als Gradmesser für den mehrjährigen Turnaround-Plan. Besonders die Bilanzstruktur bleibt unter Beobachtung. Da der Konzern in der Vergangenheit bereits Details zu seinen Kreditverpflichtungen veröffentlichte, achtet der Markt nun auf proaktive Schritte zur Bilanzstärkung.
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Gleichzeitig muss das Unternehmen beweisen, dass die Marken QVC und HSN den Übergang vom linearen Fernsehen in die digitale Welt meistern. Die Verzahnung von Live-Video-Inhalten mit mobilen Checkout-Prozessen hat sich branchenweit als zentrales Kriterium für den Erfolg im modernen Einzelhandel etabliert. Der Erfolg dieser Transformation gilt als Voraussetzung, um Marktanteile im sich wandelnden Sektor für Retail-Media zu sichern.
Wichtige Termine im Februar
Der offizielle Finanzkalender sieht für die kommenden Wochen zwei zentrale Termine vor:
- 25. Februar 2026: Veröffentlichung des Geschäftsberichts für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025.
- 26. Februar 2026: Telefonkonferenz zur Erläuterung der Ergebnisse und zum Ausblick auf das neue Geschäftsjahr (14:30 Uhr MEZ).
Die Veröffentlichung am 25. Februar wird zeigen, wie effektiv die Maßnahmen zur Kosteneffizienz bereits gegriffen haben und ob der Ausblick auf 2026 die Erwartungen an eine Stabilisierung des Geschäftsmodells stützen kann.
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