Der erste Jubel ist verflogen. Nach den Quartalszahlen schoss die Aktie von QuantumScape zunächst um über 22 Prozent nach oben. Inzwischen pendelt der Kurs wieder um die Marke von sieben US-Dollar. Investoren prüfen nun genau, ob der Entwickler von Feststoffbatterien seine technischen Fortschritte in greifbare Umsätze verwandeln kann.
Produktion läuft an
Die Pilotanlage Eagle Line ist seit dem ersten Quartal fertig. QuantumScape produziert dort bereits erste Volumina der QSE-5-Zellen. Im laufenden zweiten Quartal will das Management den Ausstoß deutlich hochfahren. Künstliche Intelligenz überwacht dabei die Anlage. Das Ziel: eine höhere Zellqualität und schnellere Lernzyklen.
Parallel dazu erreicht die Partnerschaft mit Volkswagen die nächste Stufe. Die Batterietochter PowerCo testet die gelieferten Zellen nun unter realen Bedingungen. Der Lizenzvertrag bietet enormes Potenzial. PowerCo darf künftig bis zu 40 Gigawattstunden pro Jahr mit der QuantumScape-Technologie produzieren.
Neue Partner und frische Märkte
Neben Volkswagen bindet das Unternehmen weitere Autobauer an sich. Ein dritter globaler Top-10-Hersteller hat nach erfolgreichen Labortests einen gemeinsamen Entwicklungsvertrag unterzeichnet. Damit arbeiten nun vier der zehn größten Autokonzerne aktiv mit den Amerikanern zusammen.
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Abseits der Straße rücken neue Zielgruppen in den Fokus. QuantumScape zielt auf KI-Rechenzentren ab. Hier punkten die Feststoffbatterien mit hoher Energiedichte und Sicherheit. Auch der Rüstungssektor zeigt Interesse. Die anodenfreie Architektur kommt ohne Graphit aus China aus. Das bietet strategische Vorteile für westliche Regierungen.
Verluste sinken leicht
Finanziell zeigt der Trend leicht nach oben. Der Nettoverlust schrumpfte im ersten Quartal auf rund 101 Millionen US-Dollar. Je Aktie entspricht das einem Minus von 16 Cent. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Wall Street. Die Liquidität bleibt mit gut 900 Millionen US-Dollar komfortabel.
Für das Gesamtjahr 2026 hält der Vorstand an seiner Prognose fest. Der bereinigte operative Verlust soll bei maximal 275 Millionen US-Dollar liegen. Im nächsten Quartal rücken die Kundenabrechnungen in den Mittelpunkt. Sie brachten zuletzt elf Millionen US-Dollar ein. Steigen diese Erlöse weiter, liefert QuantumScape den nötigen Beweis für seine Kommerzialisierung.
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