Die Sicherheitsbranche trifft auf Quantenphysik. Quantum eMotion zeigte auf der CANSEC-Messe in Ottawa, was seine hardwarebasierte Verschlüsselung für militärische Anwendungen leistet. Die Partner Aegis Critical Energy Defence und Malahat Energy Systems präsentierten dort ein mobiles Batteriesystem, das mit Quanten-Zufallszahlen gesichert wird.
Panzerfeste Energie mit Quantenschutz
Der „Tough Bhoy“ ist kein gewöhnlicher Akku. Das mobile Energiespeichersystem erfüllt NATO-Standards und arbeitet selbst bei minus 50 Grad. Den entscheidenden Unterschied macht die Steuerungselektronik: Sie nutzt Quantum eMotions Quanten-Zufallszahlengenerator (QRNG). Diese Hardware schützt gegen aktuelle und künftige Cyberangriffe, selbst gegen Angriffe mit Quantencomputern.
Die Vorführung in Ottawa ist kein Einzelfall. Erst vor kurzem wurde der PWR Flex 261Q in den USA installiert – das erste kommerzielle Projekt des Unternehmens. Auch dieser Energiespeicher setzt auf die Quantenverschlüsselung aus Kanada.
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Kursrückgang trotz Rekordjahr
Die Aktie gab am Freitag um 5,6 Prozent auf 2,76 Euro nach. Ein schwacher Tag – aber das Jahresbild spricht eine andere Sprache. In den vergangenen zwölf Monaten legte der Wert um über 160 Prozent zu. Das 52-Wochen-Tief von 0,61 Euro liegt weit zurück, das Hoch von 3,75 Euro aus dem Februar ist allerdings noch 26 Prozent entfernt.
Institutionelle Anleger zeigen zunehmend Interesse. Aktuelle SEC-Einreichungen belegen: 33 registrierte Institute halten zusammen rund 4,8 Millionen Aktien.
Der nächste Schritt ist der schwierigste. Laborversuche und Pilotprojekte hat Quantum eMotion bestanden. Jetzt geht es um die flächendeckende Vermarktung. Die Märkte sind riesig: Verteidigung, Cloud-Infrastruktur, Rechenzentren, die Autoindustrie. Ob das Unternehmen seinen technologischen Vorsprung in nachhaltige Umsätze verwandeln kann, entscheidet sich an genau solchen Kooperationen, wie sie in Ottawa gezeigt wurden.
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