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Symbolbild, KI-generiert

Qualcomm Aktie: Dragonfly-Verträge mit drei Hyperscalern

Qualcomm erschließt mit KI-Chips und 3-Nanometer-Technik neue Märkte jenseits des Smartphone-Geschäfts.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Expansion in KI-Rechenzentren
  • Partnerschaft mit TSMC für 3-Nanometer-Chips
  • Neue Plattform für Robotik und Wearables
  • Umsatzziel von 15 Milliarden Dollar bis 2029

Qualcomm bricht aus seiner Nische aus. Der Chip-Riese verwandelt sich vom Smartphone-Zulieferer zum Kraftzentrum für künstliche Intelligenz. Dafür sichert sich der Konzern massiv Fertigungskapazitäten beim Partner TSMC. Die Zusammenarbeit reicht bis tief in das Jahr 2027 hinein.

Fokus auf modernste Chip-Architektur

Im Zentrum der Expansion steht die 3-Nanometer-Technologie von TSMC. Qualcomm nutzt den sogenannten N3P-Knoten für die nächste Generation seiner Snapdragon-Elite-Plattform. Diese Architektur soll vor allem die Energieeffizienz bei KI-Anwendungen drastisch verbessern.

Parallel dazu weitet das Unternehmen seine Präsenz in neuen Hardware-Märkten aus. Die Chips finden sich zunehmend in Robotik-Systemen und Wearables. Auch die neue Plattform für räumliches Computing namens „Snapdragon Reality Elite“ spielt eine zentrale Rolle. Das Ziel ist klar: Die Abhängigkeit vom schwankenden Smartphone-Markt muss sinken.

Milliardengeschäft mit der Cloud

Ein wichtiger Pfeiler der Strategie ist die neue Marke „Dragonfly“. Hier positioniert sich Qualcomm als ernsthafter Wettbewerber für Rechenzentren. Das Unternehmen konnte bereits Verträge mit drei großen Hyperscalern für maßgeschneiderte KI-Chips abschließen.

Bis zum Geschäftsjahr 2029 strebt das Management einen Umsatz von 15 Milliarden Dollar in diesem Segment an. Die Übernahme des Software-Entwicklers Modular unterstützt diesen Kurs. Die Software fungiert als Bindeglied, um KI-Modelle effizienter auf CPUs und Grafikchips zu verteilen.

Signale für die Quartalszahlen

An der Börse zeigt die Aktie erste Erholungsanzeichen. Mit einem Kurs von 150,62 Euro liegt das Papier derzeit rund 32 Prozent unter seinem Jahreshoch. Der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisiert mit einem Wert von 39,8 eine technisch überverkaufte Lage.

Ende Juli veröffentlicht der Konzern seine Ergebnisse für das dritte Geschäftsquartal 2026. Analysten erwarten einen Umsatz von rund 9,71 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie wird auf 2,22 Dollar geschätzt.

Qualcomm schüttet im September eine Quartalsdividende von 0,92 Dollar je Aktie aus. Neben dieser Ausschüttung achten Investoren vor allem auf das Wachstum in den Sparten Automotive und Internet der Dinge. Diese Segmente gewinnen massiv an Gewicht für die künftige Bewertung des Unternehmens.

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