Startseite » Earnings » Puma: EBIT um fünf Prozent auf 64,4 Millionen

Puma: EBIT um fünf Prozent auf 64,4 Millionen

Puma überrascht mit Gewinnplus im ersten Quartal, trotz leicht gesunkener Erlöse. Der Sparkurs und ein neuer Finanzchef prägen die Strategie.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Operativer Gewinn steigt um fünf Prozent
  • Umsatz sinkt währungsbereinigt leicht
  • Rohertragsmarge verbessert sich deutlich
  • Neuer Finanzvorstand Mark Langer startet

Sinkende Erlöse bedeuten für gewöhnlich Gegenwind. Bei Puma sorgen sie aktuell für einen Gewinnsprung. Der Sportartikelhersteller liefert im ersten Quartal 2026 den Beweis, dass Schrumpfen auch profitabel sein kann.

Das bereinigte operative Ergebnis kletterte um fünf Prozent auf 64,4 Millionen Euro. Unter dem Strich stand ein Konzerngewinn von 26,5 Millionen Euro. Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit der Hälfte gerechnet.

Margen rauf, Lagerbestände runter

Der Umsatz sank währungsbereinigt leicht um ein Prozent. In den Büchern stehen für das Auftaktquartal Erlöse von 1,86 Milliarden Euro. Parallel dazu verbesserte sich die Rohertragsmarge auf 47,7 Prozent.

Niedrigere Frachtkosten und ein vorteilhafter Vertriebsmix stützten die Profitabilität. Im gleichen Schritt baute der Konzern seine Lagerbestände spürbar ab. Sie fielen um rund neun Prozent auf knapp 1,9 Milliarden Euro. Konzernchef Arthur Hoeld sprach von einem soliden Start in das geplante Übergangsjahr.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Puma?

Neuer Finanzchef an Bord

An der finanziellen Spitze vollzieht sich indes ein Wechsel. Mark Langer übernimmt zum 1. Mai das Finanzressort von Markus Neubrand. Der neue CFO bringt reichlich Branchenerfahrung mit. Er war zuvor bei der Douglas AG sowie über 17 Jahre in Führungspositionen bei Hugo Boss tätig. Marktbeobachter werten die Personalie als Signal für einen stärkeren Fokus auf planbare Profitabilität.

Für das Gesamtjahr hält der Vorstand an seiner Prognose fest. Puma erwartet weiterhin einen leichten Umsatzrückgang sowie ein operatives Minus. Ab 2027 soll der Konzern wieder profitabel wachsen.

An der Börse kommt der Sparkurs gut an. Die Puma-Aktie schloss am Donnerstag bei 25,98 Euro und notiert damit nur hauchdünn unter ihrem Jahreshoch. Mit einem Kursplus von 16 Prozent seit Januar hat das Papier seinen langfristigen Aufwärtstrend gefestigt. Der Markt honoriert die strikte Kostenkontrolle des Managements.

Anzeige

Puma-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Puma-Analyse vom 1. Mai liefert die Antwort:

Die neusten Puma-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Puma-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 1. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Puma: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Puma

Puma Chart