Der Einbruch vom Dienstag ist schon wieder Geschichte. Puma-Aktien haben sich am Mittwoch deutlich erholt und kehrten dabei auch charttechnisch auf Kurs zurück.
Mit einem Plus von rund 3,9 Prozent auf 27,15 Euro übersprangen die Papiere die 50-Tage-Linie, die Bernstein-Analyst William Woods am Vortag mit seiner skeptischen Einschätzung zur Umsatzentwicklung im zweiten Quartal kurzzeitig gerissen hatte. Der Rücksetzer erwies sich als kurzlebig.
Zwei Analysten, ein klares Signal
Goldman Sachs ließ sich vom Bernstein-Pessimismus nicht beirren. Analyst Richard Edwards hob das Kursziel von 31 auf 33 Euro an und bestätigte die Kaufempfehlung. Er erwartet im zweiten Halbjahr eine stärkere Umsatzdynamik als in den ersten sechs Monaten — und verschob seine Bewertungsbasis weiter in die Zukunft, was auf wachsendes Vertrauen in die mittelfristige Entwicklung hindeutet.
Parallel dazu meldete sich die Deutsche Bank zu Wort. Analyst Adam Cochrane geht davon aus, dass das zweite Quartal weitere Belege für den Marken-Turnaround liefern wird — aufbauend auf dem überraschend starken ersten Quartal.
Im Vergleich mit der Konkurrenz vorne
Puma steht 2026 bislang mit 22 Prozent im Plus. Das ist eine deutlich bessere Performance als bei den direkten Wettbewerbern Adidas und Nike — und gibt dem Optimismus der Analysten eine solide Grundlage.
Wie überzeugend der angebliche Turnaround tatsächlich ist, werden die Quartalszahlen für das zweite Quartal zeigen. Puma selbst hat sie noch nicht terminiert, aber genau auf diese Zahlen richtet sich jetzt der Fokus des Marktes.
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