Kurz vor der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse sendet der Konsumgüterriese positive Signale. Während der Gesamtmarkt volatil bleibt, positionieren sich große Finanzhäuser im Vorfeld des Stichtags eindeutig auf der Käuferseite. Ist die defensive Stabilität des Konzerns aktuell der entscheidende Trumpf für Anleger?
Analysten sorgen für Kauflaune
Die Aktie konnte heute spürbar zulegen und notierte im Mittagshandel rund 1,5 Prozent fester bei 146,35 US-Dollar. Treibende Kraft war das erneuerte Vertrauen führender Finanzinstitute. Wells Fargo bestätigte seine Kaufempfehlung („Buy“), während TD Cowen die Stabilität der Gewinne und die Widerstandsfähigkeit der Margen hervorhob.
Diese Kommentare kommen zu einem strategisch wichtigen Zeitpunkt. Nur eine Woche vor dem Berichtstermin am 22. Januar sorgten die positiven Einschätzungen für steigendes Handelsvolumen und schoben den Kurs von 144,68 US-Dollar in der Spitze bis auf 146,90 US-Dollar.
Fundamentale Basis und Dividende
Neben dem Analystenlob stützt die Kapitalallokation den Kurs. Erst am 13. Januar hatte das Board eine Quartalsdividende von 1,0568 US-Dollar je Aktie beschlossen. Mit einer Dividendenrendite von rund 2,9 Prozent und einer Historie von 69 Jahren in Folge mit Ausschüttungssteigerungen gilt das Papier weiterhin als Anker für einkommensorientierte Investoren.
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Trotz Sorgen um globale Zölle und Inputkosten trauen Marktbeobachter dem Konzern zu, diese Belastungen durch Preissetzungsmacht auszugleichen. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von etwa 21,4 bewerten viele Marktteilnehmer den Titel im aktuellen Umfeld als attraktiven „Safe Haven“. Bereits im ersten Quartal hatte das Unternehmen mit einem Gewinn je Aktie von 1,99 US-Dollar die Erwartungen übertroffen.
Der Blick auf den Stichtag
Die Aufmerksamkeit richtet sich nun voll auf den kommenden Donnerstag, 22. Januar, wenn Procter & Gamble vor Börsenstart die Bücher öffnet.
- Erwartungen: Analysten rechnen mit einem Gewinn je Aktie (EPS) von 1,87 US-Dollar bei einem Umsatz von rund 22,36 Milliarden US-Dollar.
- Prognose: Entscheidend wird sein, ob das Management die Jahresprognose (EPS-Spanne 6,83 bis 7,10 US-Dollar) bestätigt oder anpasst.
- Charttechnik: Ein überzeugender Bericht könnte den Widerstand bei 150 US-Dollar angreifen. Sollte das organische Umsatzwachstum jedoch enttäuschen, droht ein Test der Unterstützung bei 140 US-Dollar.
Im Fokus der anschließenden Telefonkonferenz werden vor allem Aussagen zu Währungseffekten und Rohstoffkosten stehen, die den Trend für den Rest des Geschäftsjahres maßgeblich bestimmen dürften.
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