Procter & Gamble schüttet seit 136 Jahren Dividenden aus. Jetzt erhöht der Konsumgüterriese die Zahlung zum 70. Mal in Folge. Ein starkes Signal. Hinter den Kulissen wächst allerdings der Druck auf die Gewinnmargen.
Margendruck durch Zölle und Rohstoffe
Vor den Zahlen zum dritten Geschäftsquartal blicken Analysten genau auf die Profitabilität. P&G hat die Gewinnerwartungen zuletzt achtmal hintereinander übertroffen. Diese Serie steht nun auf dem Prüfstand. Höhere Rohstoffpreise und steigende Zölle belasten die Bruttomarge. Das Management warnt vor zusätzlichen Kosten in der globalen Lieferkette.
Preiserhöhungen können diese Effekte nur teilweise ausgleichen. Zölle entziehen sich weitgehend der Kontrolle des Unternehmens. Die Investmentbank Jefferies hat ihre Gewinnprognosen für die kommenden zwei Jahre bereits leicht gesenkt. Die Analysten verweisen auf ein vorsichtigeres Konsumklima und anhaltend hohe Einkaufspreise.
Dividende als Anker in schwacher Marktphase
Um Investoren bei Laune zu halten, greift P&G tief in die Kasse. Die Quartalsdividende steigt auf knapp 1,09 US-Dollar je Aktie. Damit festigt der Konzern seinen Status als einer von nur fünf „Dividend Kings“ mit 70 Erhöhungen in Serie.
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Die Aktie hat diesen Anker bitter nötig. Auf Jahressicht verlor das Papier rund 17 Prozent an Wert. Aktuell pendelt der Kurs bei 121,26 Euro und damit gefährlich nahe am 52-Wochen-Tief. Anleger suchen dringend nach positiven Impulsen.
Der Blick auf das Gesamtjahr
Für das Gesamtjahr peilt der Vorstand ein moderates Umsatzwachstum von bis zu vier Prozent an. Parallel dazu plant das Management milliardenschwere Kapitalrückflüsse. P&G will massiv eigene Aktien zurückkaufen und weiterhin üppige Dividenden ausschütten.
Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp 20 ist die Aktie weiterhin teurer als der Branchendurchschnitt. Der anstehende Quartalsbericht muss belegen, ob P&G diesen Bewertungsaufschlag in einem schwierigen Marktumfeld rechtfertigen kann. Konkrete Aussagen zur künftigen Preisgestaltung und Absatzentwicklung werden den Kursverlauf nach den Zahlen maßgeblich bestimmen.
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