Beim Seltene-Erden-Projekt Wicheeda North von Primary Hydrogen stehen entscheidende Zwischenschritte im Terminplan an. Für den heutigen 23. September war der Abschluss der zweiten Phase der Bodenprobenahmen über drei zusätzliche Raster vorgesehen. Parallel dazu richtet sich der Blick auf die anstehende Auswertung einer geophysikalischen Vermessung aus der Luft, deren vorläufige Resultate für Ende September angekündigt sind.
Geophysik und Vorbereitung auf das Bohrprogramm
Für die Arbeiten auf dem Areal hatte das Unternehmen den Dienstleister Precision GeoSurveys mit einer radiometrischen Befliegung über 738 Flugkilometer beauftragt. Die Messungen im Linienabstand von 50 Metern sollten bis zum 20. September abgeschlossen sein. Die daraus resultierenden Daten sollen zusammen mit den Bodenanalysen die Zielgebiete für die anstehenden Tiefenbohrungen weiter eingrenzen.
Das Management bereitet damit den nächsten operativen Schritt vor Ort vor. Vor rund zwei Wochen meldete das Unternehmen den Abschluss der Phase-1-Bodenprobenahme; seither verlor die Aktie 15,2 Prozent an Wert. Der eigentliche Auftakt für das rund 1.500 Meter umfassende Erstbohrprogramm ist für den 1. Oktober 2026 terminiert. Den Auftrag für die Umsetzung hält Radius Drilling, wobei der Abschluss der Bohrlöcher bis zum 1. November vorgesehen ist.
Hauptversammlung verabschiedet Vergütungsmodell
Auf gesellschaftsrechtlicher Ebene sicherte sich das Rohstoffunternehmen zuletzt den nötigen Handlungsspielraum. Vor gut einer Woche bestätigte die Jahreshauptversammlung sämtliche Vorlagen der Verwaltung; der Aktienkurs gab seither um 1,4 Prozent nach.
Die amtierenden Direktoren David Jackson, Benjamin Asuncion, William Timothy Heenan und Martin Kowcun wurden dabei für das kommende Geschäftsjahr im Amt bestätigt.
Ebenfalls passierte die Wiederbestellung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft DMCL Chartered Professional Accountants das Votum der Anteilseigner. Die Aktionäre verabschiedeten zudem einen neuen aktienbasierten Vergütungsplan.
Kurs bleibt nach Rücksetzer unter Druck
An der Börse zeigt sich der Titel nach den starken Schwankungen der vergangenen Wochen noch auf der Suche nach einem stabilen Boden. Gestern schloss das Papier bei 0,7000 Euro, was einem leichten Tagesplus von 0,7 Prozent entsprach.
Auf Sicht von 30 Tagen verzeichnet die Aktie jedoch eine negative Wertentwicklung von -41 Prozent. Neue operative Impulse hängen nun wesentlich davon ab, welche Erkenntnisse die ausstehenden geophysikalischen Daten liefern.
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