Primary Hydrogen hat am 29. Oktober ungeprüfte Zwischenabschlüsse mit einem geringeren Nettoverlust für die ersten neun Monate 2026 vorgelegt. Dieser lag bei C$770.588, nach C$3,91 Millionen im Vorjahreszeitraum. Die Abschlüsse nennen allerdings eine wesentliche Unsicherheit, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Geschäftstätigkeit aufwerfen kann.
Nettoverlust und Liquidität im Blick
Auch für das dritte Quartal 2026 meldete Primary Hydrogen einen niedrigeren Fehlbetrag als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Nettoverlust belief sich auf C$555.779, verglichen mit C$1,25 Millionen ein Jahr zuvor. Die am 29. Oktober eingereichten Unterlagen umfassen sowohl den Dreimonatszeitraum als auch den Neunmonatszeitraum bis Ende August.
Neben dem Nettoverlust weisen die ungeprüften Zwischenabschlüsse für die ersten neun Monate 2026 einen Gesamtergebnisverlust aus. Dieser betrug C$771.016. Zum Bilanzstichtag am 31. August verfügte Primary Hydrogen über liquide Mittel von C$2.181.867.
Die Aktie verlor gestern 3,6 %. Der Rückgang steht zeitlich neben der Veröffentlichung der Geschäftszahlen und einer Unternehmensmeldung zum Projekt Wicheeda North.
Erstes Bohrprogramm als operativer Kontext
Dort hat Primary Hydrogen erstmals mit Bohrungen begonnen, wie das Unternehmen mitteilte. Das geplante Programm umfasst ungefähr 1.500 Meter. Es soll eine nach Nordwesten verlaufende Seltenerd-Bodenanomalie testen.
Damit richtet sich das Programm auf eine anhand von Bodenuntersuchungen identifizierte Anomalie. Primary Hydrogen beschreibt die Arbeiten als erste Bohrungen auf Wicheeda North; die genannte Meterzahl bezeichnet den vorgesehenen Umfang des Programms.
Ziel der begonnenen Arbeiten ist die Überprüfung dieser Bodenanomalie durch Bohrungen. Die Unternehmensmitteilung stellt dabei keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Bohrbeginn und der berichteten Aktienkursbewegung her.
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