Powermax Minerals schließt den Aufbau seines nordamerikanischen Portfolios für Seltene Erden ab. Das Unternehmen verfügt nun über fünf Projekte in erstklassigen Bergbauregionen Kanadas und der USA. Damit endet die reine Akquisitionsphase, der Fokus verschiebt sich nun auf die systematische Exploration im Feld.
Fokus auf Atikokan
Im Zentrum der aktuellen Aktivitäten steht das Atikokan-Projekt im Nordwesten Ontarios. Neue Auswertungen hochauflösender geophysikalischer Daten lieferten mehrere vorrangige Bohrziele. Besonders der Dashwa-Gneiss-Komplex lieferte Signaturen, die auf eine Anreicherung Seltener Erden hindeuten.
Die technischen Teams identifizierten Zonen mit auffälligen radiometrischen Werten. Diese gelten als Indikatoren für phosphatreiche Mineralsysteme. Parallel dazu bereitet das Management die erste Explorationsphase für die Projekte Pinard und Hopkins vor. Das Portfolio wird durch Standorte in British Columbia und Wyoming ergänzt.
Geopolitische Weichenstellung
Die Expansion erfolgt vor dem Hintergrund einer massiven Abhängigkeit westlicher Industrien. China kontrolliert derzeit etwa 60 Prozent der weltweiten Förderung Seltener Erden. Bei der Weiterverarbeitung liegt der Marktanteil der Volksrepublik sogar bei rund 90 Prozent.
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Besonders der Verteidigungssektor treibt die Suche nach heimischen Quellen voran. Materialien für Drohnen, Raketensysteme und Elektronik sind für die nationale Sicherheit kritisch. Powermax Minerals positioniert sich hier als potenzieller Zulieferer für die nordamerikanische Industriebasis.
An der Börse wird dieser strategische Ausbau bisher kaum honoriert. Die Aktie notiert mit 0,20 Euro nahe ihrem Jahrestief. Seit Januar verzeichnet das Papier ein Minus von rund 82 Prozent. Zum Vergleich: Das 52-Wochen-Hoch lag im Januar noch bei 1,56 Euro.
In den kommenden Wochen startet die systematische Bewertung der neuen Ziele in Atikokan. Investoren warten nun auf den Übergang von der Datenanalyse zu physischen Bohrtests. Diese Ergebnisse werden zeigen, ob das geologische Potenzial der Flächen tatsächlich werthaltige Vorkommen birgt.
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