Nach einem harten April zeigt die PowerCell-Aktie Lebenszeichen. Der Kurs kletterte in den letzten Handelstagen des Monats auf 2,36 Euro – ein Plus von rund 30 Prozent gegenüber dem Vormonat. Vom Tief bei 1,44 Euro im März hat sich das Papier damit deutlich entfernt.
Quartalszahlen belasten das Bild
Der Auslöser für die vorangegangene Talfahrt war klar: Das erste Quartal 2026 enttäuschte. Der Umsatz fiel auf 46,9 Millionen SEK – ein Rückgang von 37 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Das operative Ergebnis lag bei minus 40,4 Millionen SEK.
Analysten von DNB Carnegie und anderen Häusern haben ihre Kursziele daraufhin nach unten angepasst. Der Konsens liegt nun bei rund 33,00 SEK, nach zuvor 37,50 SEK. Als Hauptgründe nennen sie schleppende Auftragsabwicklungen und geringere Lizenzeinnahmen. Das Management räumt ein, dass 2026 ein projektgetriebenes Jahr werde – mit entsprechend hohen Quartalsschwankungen. Ähnlich verliefen bereits 2023 und 2024.
Maritime Projekte als Gegengewicht
Für etwas Rückenwind sorgt das EU-Förderprojekt MiNaMi. PowerCell entwickelt darin Europas erstes Megawatt-Brennstoffzellensystem für maritime Anwendungen auf Basis der PEM-Technologie. Der Projektanteil des Unternehmens beläuft sich auf rund 2,6 Millionen Euro bis 2028.
Das ist kein Einzelfall. PowerCell war bereits am GAMMA-Projekt beteiligt – einem 17-Millionen-Euro-Vorhaben zur Umrüstung von Massengutfrachtern. Die Strategie ist erkennbar: Der Konzern positioniert sich in der Tiefseefahrt und bei industriellen Energiewenden. Ob das mittelfristig die Umsatzlücke schließt, bleibt offen.
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Hinzu kommt die Zusammenarbeit mit Bosch bei der neuesten Generation von Brennstoffzellenstacks. PowerCell sieht sich in einer Industrialisierungsphase – einem Stadium, das Investitionen verlangt, bevor Erträge fließen.
Hauptversammlung im Blick
Im Mai steht die Hauptversammlung an. Auf der Tagesordnung stehen die formale Genehmigung des Jahresabschlusses 2025 sowie die vorgeschlagene Wahl von Katarina Bonde als neue Aufsichtsratsvorsitzende. Die Eigenkapitalquote lag zum Quartalsende bei 61,5 Prozent – solide, aber kein Puffer für dauerhaft rote Quartalszahlen.
Der Kurs notiert aktuell rund 46 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 4,37 Euro. Wer auf eine nachhaltige Wende setzt, braucht konkrete Signale – etwa beim Auftragseingang im zweiten Quartal oder bei der Entwicklung der Lizenzeinnahmen.
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