Weniger Volumen, aber disziplinierte Preise — Porsche stellt 2026 unter das Zeichen der Straffung. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller schließt mehrere Tochtergesellschaften und richtet sich neu aus. Rund 350 Mitarbeiter sind davon betroffen.
Standorte werden geschlossen
Konkret stellt Porsche die Cetitec GmbH in Pforzheim ein, die auf Software für Datenkommunikation spezialisiert war. Die Geschäftsleitung nimmt Gespräche mit dem Betriebsrat über die Schließung auf. Ferner trifft es Standorte in Ottobrunn und Zagreb. Das erklärte Ziel: das Unternehmen „schlanker und schneller“ aufzustellen.
CEO Michael Leiters räumt ein, dass die Transformation anspruchsvoll sei und konsequentes Handeln erfordere. Finanzvorstand Jochen Breckner sieht in der Neuausrichtung die Grundlage für nachhaltige Profitabilität.
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Quartalszahlen im Rahmen — aber deutlich schwächer
Das operative Ergebnis fiel im ersten Quartal 2026 auf 595 Millionen Euro, nach 762 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die Umsatzrendite lag bei 7,1 Prozent — am oberen Ende des Prognosekorridors, aber spürbar unter den 8,6 Prozent des Vorjahres.
Der Konzernumsatz sank auf 8,40 Milliarden Euro. Die Auslieferungen gingen um 14,7 Prozent zurück, der Umsatz jedoch nur um 5,2 Prozent — ein Zeichen, dass die „Value over Volume“-Strategie greift. Positiv: Der Netto-Cashflow im Automobilsegment verbesserte sich deutlich auf 514 Millionen Euro, nach 198 Millionen Euro im Vorjahr.
Herbst bringt Strategieupdate
Die Aktie notiert bei 42,46 Euro und hat sich vom Jahrestief bei 36,30 Euro erholt — liegt aber noch rund zehn Prozent unter dem Stand von vor zwölf Monaten. Ein Capital Markets Day im Herbst soll eine umfassend aktualisierte Strategie präsentieren. Bis dahin stehen die Hauptversammlung im Juni und der Halbjahresbericht im Juli als nächste Wegmarken an.
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