POET Technologies hat den Übergang von der reinen Entwicklungsphase zur kommerziellen Umsetzung eingeleitet. Während das Unternehmen im vierten Quartal 2025 ein deutliches Umsatzplus verzeichnete, stand dem ein tieferer Nettoverlust gegenüber. Hinter den roten Zahlen verbirgt sich jedoch eine massive Stärkung der Finanzkraft für den wachsenden KI-Markt.
Umsatzsprung und Sondereffekte
Im vierten Quartal 2025 kletterte der Umsatz auf rund 341.000 US-Dollar, nachdem im Vorjahreszeitraum lediglich knapp 29.000 US-Dollar zu Buche standen. Dieser Zuwachs resultiert vor allem aus ersten Produktumsätzen und Ingenieursdienstleistungen. Der Nettoverlust weitete sich zeitgleich auf 42,7 Millionen US-Dollar aus.
Verantwortlich für das Minus waren primär nicht zahlungswirksame Anpassungen bei Optionsscheinen in Höhe von über 30 Millionen US-Dollar. Zudem stiegen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf 4,6 Millionen US-Dollar, da das Unternehmen die Produktreife für Rechenzentrums-Anwendungen forciert.
Finanzpolster und erste Großaufträge
Das Management sicherte sich signifikante Kapitalzuflüsse, um die Skalierung im Bereich der Künstlichen Intelligenz voranzutreiben. Allein im vierten Quartal flossen 225 Millionen US-Dollar zu, gefolgt von weiteren 150 Millionen US-Dollar im Januar 2026. Zum Ende des ersten Quartals 2026 verfügte POET damit über liquide Mittel von rund 430 Millionen US-Dollar.
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Dieses Kapital ist für den Ausbau der Fertigung in Malaysia und potenzielle strategische Übernahmen vorgesehen. Ein erster kommerzieller Erfolg zeichnet sich bereits ab: Ein führender Systemintegrator hat optische Engines im Wert von über 5 Millionen US-Dollar bestellt. Für das Gesamtjahr 2026 plant das Unternehmen die Auslieferung von mehr als 30.000 Einheiten über verschiedene Segmente hinweg.
Analysten sehen deutliches Potenzial
An der Wall Street stößt die Entwicklung auf breite Zustimmung. Das Konsens-Rating lautet „Strong Buy“, wobei das mittlere Kursziel bei 7,65 US-Dollar liegt. Ausgehend vom gestrigen Schlusskurs bei 4,91 Euro sehen Experten damit ein erhebliches Aufwärtspotenzial für den Titel, der seit Jahresbeginn knapp 20 % an Wert verloren hat.
Die nächsten operativen Schritte sind bereits terminiert. Im zweiten Quartal 2026 soll die Volumenproduktion von Lichtquellen-Produkten in Malaysia starten, gefolgt von 800G-Engines im dritten Quartal. Zudem werden für das zweite Quartal erste Muster der neuen 1.6T-Transceiver-Module erwartet, die gemeinsam mit Partnern wie LITEON entwickelt werden. Die Serienfertigung dieser Hochleistungsmodule ist für 2027 geplant.
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