Stornierte Aufträge und Sammelklagen belasten POET Technologies schwer. Die Aktie verlor zuletzt die Hälfte ihres Wertes. Am Optionsmarkt zeigt sich nun ein völlig anderes Bild. Spekulanten wetten massiv auf eine Erholung.
Am Dienstag wechselten fast 146.000 Call-Optionen den Besitzer. Das entspricht einem Anstieg von 138 Prozent gegenüber dem Tagesdurchschnitt. Händler positionieren sich offensichtlich für steigende Kurse. Die Aktie startete bei 7,11 US-Dollar in den Handel.
Stornierungen und juristischer Ärger
Der jüngste Kurssturz hat einen klaren Auslöser. Marvell Technology stornierte Aufträge für sogenannte Celestial-AI-Projekte. Daraufhin brach der Börsenwert von POET um 50 Prozent ein.
Parallel dazu drohen juristische Probleme. Mehrere Kanzleien bereiten Sammelklagen vor. Sie werfen dem Management irreführende Aussagen zum Steuerstatus vor. Außerdem bemängeln die Kläger den Umgang mit vertraulichen Informationen.
Volle Kassen trotz Millionenverlust
Operativ gibt es Lichtblicke. Das Halbleiterunternehmen sicherte sich einen Produktionsauftrag über fünf Millionen US-Dollar. Ein anderer Technologiekonzern bestellte mehr als 30.000 optische Engines.
Ein massives Finanzpolster sichert die Entwicklungsprojekte ab. POET meldet Barreserven von 430 Millionen US-Dollar. Kurz gesagt: ein teures Geschäft. Einem minimalen Umsatz von rund einer Million US-Dollar steht ein Nettoverlust von fast 63 Millionen US-Dollar gegenüber.
Wichtige Termine im Sommer
Die nächsten Wochen bringen wichtige Termine. Am 19. Mai veröffentlicht das Unternehmen die Zahlen für das erste Quartal. Anleger erhoffen sich Details zum Produktionsfortschritt.
Ein weiterer Meilenstein folgt Ende Juni. Auf der Hauptversammlung stimmen die Aktionäre über einen geplanten Umzug ab. POET will seinen rechtlichen Unternehmenssitz in die USA verlegen.
Analysten bleiben mehrheitlich skeptisch und raten zum Verkauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 8,00 US-Dollar. Damit sehen die Experten nur ein begrenztes Aufwärtspotenzial für die Aktie.
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