Union Investment Management hat am 20. Oktober einen gesunkenen Stimmrechtsanteil an PNE gemeldet. Der ausgewiesene Anteil lag bei 2,96 Prozent, nachdem zuvor insgesamt 4,83 Prozent über Aktien und Instrumente gemeldet worden waren. Die Schwellenberührung erfolgte am 19. Oktober.
Ergebnisprognose deutlich reduziert
Für PNE steht nach der Prognosekorrektur vom 13. Oktober als nächster angekündigter Berichtstermin der 12. November an. Dann will das Unternehmen seine Quartalsmitteilung zum dritten Quartal veröffentlichen.
PNE hatte die EBITDA-Prognose für das Geschäftsjahr 2026 auf 60 bis 75 Millionen Euro gesenkt. Zuvor hatte das Unternehmen ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 90 bis 120 Millionen Euro erwartet.
Für das normalisierte EBITDA stellte PNE eine Spanne von 65 bis 80 Millionen Euro in Aussicht. Als Gründe für die Korrektur nannte das Unternehmen Projektverschiebungen durch längere Verkaufsprozesse und verzögerte Genehmigungen. Zudem beschloss PNE, weniger Windparks aus dem Eigenbestand zu verkaufen.
Die verschobenen Projekte sollen teilweise 2027 realisiert werden. Die Prognosesenkung löste den heftigen Kursrückgang am 14. Oktober aus.
Analysten reagierten mit niedrigeren Kurszielen
First Berlin Equity Research bestätigte vor rund zwei Wochen die Kaufempfehlung, senkte das Kursziel aber von 10,00 auf 8,30 Euro. Analyst Dr. Karsten von Blumenthal verwies dabei auf die abgesenkte EBITDA-Prognose sowie Projektverschiebungen. Auch längere Verkaufsprozesse und verzögerte Genehmigungen führte er als Gründe an.
Münchmeyer Petersen Capital Markets bestätigte vor rund zwei Wochen ebenfalls die Kaufempfehlung und reduzierte das Kursziel von 12,00 auf 7,60 Euro. Medienberichten zufolge waren die gesenkten Ergebnisziele und verschobene Windparkverkäufe die Auslöser dieser Neubewertung.
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