PNE hat ein Solarprojekt in Südafrika verkauft, bleibt aber an dessen Weiterentwicklung beteiligt. PNE South Africa unterstützt das Vorhaben bis zum Finanzierungsabschluss. Damit reicht die Beteiligung an dem Projekt über den Verkauf hinaus. Die Aktie stieg gestern um 2,6 %; ein Zusammenhang mit der Unternehmensmeldung ist nicht bestätigt.
Projektverkauf mit weiterer Begleitung
Das verkaufte Photovoltaikprojekt liegt in der südafrikanischen Provinz Free State und hat eine geplante Nennleistung von 250 MW. Käufer ist nach Unternehmensangaben ein großer südafrikanischer unabhängiger Stromerzeuger.
Der Verkauf steht neben Verzögerungen bei anderen Vorhaben: PNE hatte im Oktober die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2026 gesenkt. Als Gründe nannte das Unternehmen verzögerte Projektverkäufe und Genehmigungsverfahren sowie den Verbleib bestimmter Windparks im Eigenbestand.
Für das EBITDA setzte PNE eine Spanne von 60–75 Mio. Euro an. Beim normalisierten EBITDA erwartet das Unternehmen 65–80 Mio. Euro.
Kaufempfehlungen trotz niedrigerer Kursziele
Medienberichten zufolge bestätigte First Berlin Equity Research vor rund zwei Wochen die Kaufempfehlung und reduzierte das Kursziel von 10,00 auf 8,30 Euro. Die Anpassung begründete das Analysehaus unter anderem mit der gesenkten EBITDA-Prognose für 2026 und Projektverschiebungen.
Auch Münchmeyer Petersen Capital Markets senkte vor rund zwei Wochen das Kursziel und bestätigte die Kaufempfehlung. Das neue Ziel beträgt 7,60 Euro; die Aktion ist in der Analystenübersicht von PNE aufgeführt.
Den nächsten Einblick in die Geschäftsentwicklung soll die angekündigte Quartalsmitteilung zum dritten Quartal 2026 liefern. PNE will sie am 12. November veröffentlichen.
Stand heute, 3. November: PNE – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in PNE investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 3. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
