Plug Power startet in eine entscheidende Woche. Am 11. Mai legt das Wasserstoffunternehmen seine Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vor — und Anleger wollen wissen, ob der Schwung aus dem Schlussquartal 2025 anhält.
Der Kurs schloss am Freitag bei 2,67 Euro, ein leichtes Minus von 0,78 Prozent. Über zwölf Monate hat die Aktie allerdings rund 257 Prozent zugelegt — ausgehend von einem 52-Wochen-Tief von 0,63 Euro. Der 50-Tage-Durchschnitt liegt bei 2,00 Euro, der aktuelle Kurs damit deutlich darüber.
Was die Zahlen zeigen müssen
Analysten erwarten für Q1 einen Verlust von 0,10 Dollar je Aktie. Das klingt mager — ist aber eine deutliche Verbesserung gegenüber früheren Quartalen. Im vierten Quartal 2025 erzielte Plug Power ein bereinigtes EPS von minus 0,06 Dollar und übertraf damit die Konsensschätzung. Der Umsatz lag bei 225 Millionen Dollar, ebenfalls über den Erwartungen.
Der neue CEO Jose Luis Crespo, seit März 2026 im Amt, hat eine klare Roadmap kommuniziert: positives EBITDAS bis Ende 2026, positives operatives Ergebnis bis Ende 2027, volle Profitabilität bis Ende 2028. Um Vertrauen aufzubauen, beantwortete Crespo am 16. April Fragen in einem Reddit-AMA — ein ungewöhnlicher, aber direkter Schritt.
Aufträge stützen die Substanz
Das Auftragspolster wächst. Anfang April sicherte sich Plug Power einen Vertrag zur Lieferung eines 275-MW-Elektrolyseurs für das Hy2gen-Projekt „Courant“ in Québec. Das passt zum Rekordwert von 188 Millionen Dollar Elektrolyseur-Umsatz im Gesamtjahr 2025.
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Der Sektor zeigt Bewegung. Auf der Truck World 2026 in Toronto wurden neue Brennstoffzellen-Lkw für den Fernverkehr vorgestellt. Japan startete diesen Monat kommerzielle Wasserstoff-Motoren. Beides stärkt langfristig die Nachfrage — auch für Plug Powers Anwendungen in Logistik und Schwerlastverkehr.
Liquidität bleibt der Engpass
Das Unternehmen plant, in der ersten Jahreshälfte 2026 Vermögenswerte im Wert von 275 Millionen Dollar zu veräußern. Diese Mittel sind nötig, um den laufenden Betrieb zu finanzieren und den Cashverbrauch zu senken. Gelingt das nicht, gerät die Roadmap unter Druck.
Die Aktie handelt derzeit rund 24 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 3,51 Euro. Ob der Kurs diesen Abstand verringern kann, hängt maßgeblich davon ab, was Crespo am 11. Mai präsentiert.
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