Seit Jose Luis Crespo im März 2026 das Ruder bei Plug Power übernommen hat, kommuniziert das Unternehmen erstmals eine konkrete Roadmap zur Profitabilität. Die Botschaft ist klar: positives EBITDAS bis zum vierten Quartal 2026, vollständige Profitabilität bis Ende 2028.
Der Weg aus den roten Zahlen
Im Rahmen institutioneller Meetings in Toronto und Montreal präsentierte das Management am 7. und 8. April den Zeitplan. Die Ausgangslage ist dabei besser als in früheren Jahren: Im Geschäftsjahr 2025 wuchs der Umsatz um 12,9 Prozent auf rund 709,9 Millionen US-Dollar. Im vierten Quartal lag der Verlust je Aktie bei 0,06 US-Dollar — und damit deutlich unter der Analystenerwartung von 0,10 US-Dollar. Die Quartalsmarge erreichte 2,4 Prozent. Liquide Mittel von 368,5 Millionen US-Dollar standen zum Jahresende zur Verfügung.
Seit 2010 hat Plug Power kumulierte Verluste von 3,12 Milliarden US-Dollar angehäuft. Die Hoffnung ruht nun auf großvolumigen Elektrolyseur-Aufträgen — zuletzt ein 275-Megawatt-Vertrag für das Courant-Projekt von Hy2gen Canada in Quebec, der Anfang April für einen Kurssprung von über 11 Prozent sorgte.
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Institutionelle Rückendeckung, volatile Kurse
Trotz der Kursgewinne vom 6. April folgte am nächsten Tag ein Rückgang von 7,6 Prozent — ausgelöst durch eine breite Marktkorrektur infolge geopolitischer Spannungen. Solche Ausschläge sind bei Plug Power keine Seltenheit: Die annualisierte 30-Tage-Volatilität liegt bei über 93 Prozent.
Institutionelle Investoren halten dennoch rund 43,5 Prozent der ausstehenden Aktien. BlackRock hält laut jüngsten Meldungen 10,5 Prozent, Vanguard und State Street haben ihre Positionen im Schlussquartal 2025 ebenfalls aufgestockt.
Am 16. April plant CEO Crespo eine Reddit-AMA-Session, um direkt mit der Investoren-Community zu kommunizieren — ein ungewöhnlicher Schritt, der die neue Transparenzstrategie unterstreicht. Ob die Fortschritte bei Partnern wie Amazon, Walmart und Iberdrola bis Ende 2026 tatsächlich in ein positives EBITDAS münden, wird der Q4-Bericht zeigen.
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