Die Aktie von Plug Power hat seit Jahresbeginn um gut 41 Prozent zugelegt. Getrieben von der steigenden Nachfrage nach Wasserstofflösungen für KI-Rechenzentren kletterte der Kurs zuletzt auf 2,68 Euro. Am 11. Mai muss das Unternehmen nun beweisen, dass die fundamentale Entwicklung mit der Kursrally Schritt hält. Der Optionsmarkt rechnet bereits mit einem massiven Ausschlag.
Analysten erwarten für das erste Quartal 2026 einen Verlust von 0,09 US-Dollar je Aktie. Das wäre eine Verbesserung um rund 57 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Beim Umsatz prognostiziert die Wall Street einen leichten Anstieg auf 142,5 Millionen US-Dollar.
Der Bericht markiert die erste echte Bewährungsprobe für den jüngsten Margen-Durchbruch. Im Schlussquartal 2025 hatte Plug Power dank eines internen Sparprogramms überraschend eine positive Bruttomarge von 2,4 Prozent erzielt. Das Management warnte allerdings bereits vor saisonalen Schwächen im Ausrüstungsgeschäft zum Jahresauftakt.
Zölle belasten, Großauftrag stützt
Ein Unsicherheitsfaktor für die Profitabilität sind neue Zölle in Höhe von 20 Prozent auf chinesische Komponenten und europäische Elektrolyseure. Diese Abgaben sorgen für spürbaren Kostendruck in der Lieferkette. Als Gegenmaßnahme will der Vorstand die Abhängigkeit von chinesischen Zulieferern innerhalb eines halben Jahres halbieren.
Parallel dazu wächst die langfristige Projektpipeline. Im April sicherte sich das Unternehmen einen Entwicklungsvertrag für ein 275-Megawatt-Elektrolyseursystem in Kanada. Um die Dimension einzuordnen: Dieser einzige Auftrag entspricht fast der gesamten bisherigen globalen Auslieferungsmenge von Plug Power. Der Baustart für das „Courant“-Projekt ist für 2027 angesetzt.
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Der Fahrplan des neuen Chefs
Unter der Führung des seit März amtierenden CEOs Jose Luis Crespo bleibt die Marschroute ambitioniert. Bis Ende 2026 peilt das Management ein positives EBITDA an. Im darauffolgenden Jahr soll schließlich ein operativer Gewinn in den Büchern stehen. Die Finanzierung ist laut Unternehmensangaben bis Ende 2027 gesichert.
Die Analystengilde bleibt indes gespalten. Die Mehrheit der Experten rät lediglich zum Halten der Aktie. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 2,71 US-Dollar, wobei die optimistischsten Schätzungen bis auf 7,00 US-Dollar reichen.
Am 11. Mai entscheidet sich, ob das Unternehmen die operativen Fortschritte bestätigen kann. Der Optionsmarkt preist für den Tag der Zahlenvorlage bereits eine Kursbewegung von rund 14 Prozent in beide Richtungen ein. Fällt die Bruttomarge erneut positiv aus, dürfte das den jüngsten Aufwärtstrend der Aktie fundamental untermauern.
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