Plug Power hat eine bemerkenswerte Woche hinter sich: Das Wasserstoff-Unternehmen übertraf die Erwartungen für das vierte Quartal, erreichte erstmals eine positive Bruttomarge und stellte einen neuen CEO vor. Die Aktie legte daraufhin rund 20 Prozent zu.
Quartalszahlen besser als erwartet
Das Unternehmen meldete für das vierte Quartal 2025 einen bereinigten Verlust von 0,06 US-Dollar je Aktie bei Erlösen von 225,2 Millionen US-Dollar. Analysten hatten mit einem Verlust von 0,10 US-Dollar je Aktie und Umsätzen von 217 Millionen US-Dollar gerechnet.
Für das Gesamtjahr 2025 verzeichnete Plug Power ein Umsatzwachstum von 12,9 Prozent auf rund 710 Millionen US-Dollar. Der bedeutendste Erfolg: Im vierten Quartal erreichte das Unternehmen erstmals in seiner Geschichte eine positive Bruttomarge – ein Durchbruch nach Jahren negativer Margen.
GenEco-Elektrolyseure als Wachstumstreiber
Die GenEco-Elektrolyseure trugen 2025 mit 187 Millionen US-Dollar zum Umsatz bei – ein Rekordwert. Weltweit wurden bereits über 300 Megawatt ausgeliefert und auf sechs Kontinenten in Betrieb genommen. Die globale Vertriebspipeline für diese Produktlinie umfasst etwa 8 Milliarden US-Dollar.
Plug Power betreibt zudem ein eigenes Wasserstoff-Produktionsnetzwerk mit Anlagen in Georgia, Tennessee und Louisiana, die zusammen eine Kapazität von 40 Tonnen pro Tag haben. Zu den Kunden zählen Walmart, Amazon, Home Depot, BMW und BP.
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Führungswechsel und Profitabilitätsziele
Jose Luis Crespo übernahm am 2. März 2026 die Position des CEO. Er war zuvor als President und Chief Revenue Officer für die Umsatzstrategie und globalen Vertriebsaktivitäten verantwortlich. Crespo bringt über zehn Jahre Erfahrung im Wasserstoff- und Brennstoffzellensektor mit und hat Plug Powers Geschäft in Europa maßgeblich ausgebaut.
Das Management strebt ehrgeizige Ziele an: positives EBITDAS im vierten Quartal 2026, positives operatives Ergebnis bis Ende 2027 und vollständige Profitabilität bis Ende 2028. Durch das interne Programm „Project Quantum Leap“ will das Unternehmen Margen und Cashflows durch Optimierungen, Preisanpassungen und Kostensenkungen verbessern.
Allerdings zeigt sich nicht jeder überzeugt. Wells Fargo-Analyst Michael Blum hob sein Kursziel zwar um 33 Prozent auf 2 US-Dollar an – liegt damit aber noch unter dem aktuellen Kurs von rund 2,50 US-Dollar. Blum merkte zudem an, dass die Umsatzprognose für 2026 mit einem Wachstum von nur 13 Prozent deutlich unter den Markterwartungen liegt. Der Weg zur Profitabilität dürfte damit zur entscheidenden Messlatte für die weitere Kursentwicklung werden.
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