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Plug Power Aktie: Fahrplan aus den roten Zahlen

Plug Power strebt bis 2028 die vollständige Profitabilität an. Nach einem verlustreichen Jahr zeigen erste operative Verbesserungen, doch juristische Risiken und ein schwaches Marktumfeld bleiben Herausforderungen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • EBITDA soll Ende 2026 positiv werden
  • Bruttogewinn im letzten Quartal 2025 erzielt
  • Verkauf von Projekt Gateway zur Liquiditätsstärkung
  • Sammelklage mit Frist bis April 2026 läuft

Der neue CEO Jose Luis Crespo macht ernst. Nach einem verlustreichen Jahr 2025 hat Plug Power nun einen konkreten Zeitplan vorgelegt, wann der Wasserstoff-Spezialist endlich profitabel wirtschaften will. Während die operative Wende erste Erfolge zeigt, sorgen ein juristischer Streit und das schwache Marktumfeld weiterhin für Gegenwind.

Konkrete Ziele bis 2028

Das Management peilt in den kommenden Jahren mehrere wichtige Meilensteine an, um die Bilanz zu stabilisieren. Spätestens im vierten Quartal 2026 soll das EBITDA positiv ausfallen. Für 2027 erwartet das Unternehmen einen operativen Gewinn, bevor 2028 unter dem Strich die vollständige Profitabilität erreicht werden soll. Diese Prognosen folgen auf ein schwieriges Geschäftsjahr 2025, in dem bei einem Umsatz von rund 710 Millionen US-Dollar ein massiver Nettoverlust von 1,63 Milliarden US-Dollar anfiel.

Lichtblicke im operativen Geschäft

Trotz der tiefroten Jahresbilanz deuten die jüngsten Quartalsdaten auf eine Verbesserung der Margen hin. Im Schlussquartal 2025 erzielte Plug Power einen Bruttogewinn von 5,5 Millionen US-Dollar – eine deutliche Erholung gegenüber dem Bruttoverlust von 233 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

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Um die Liquidität von derzeit 368,5 Millionen US-Dollar an frei verfügbaren Mitteln weiter zu stärken, treibt das Unternehmen den Verkauf des „Project Gateway“ voran. Dieser Schritt soll mindestens 132,5 Millionen US-Dollar in die Kassen spülen. Parallel dazu laufen große internationale Projekte an, darunter eine 100-Megawatt-Elektrolyseanlage für Galp in Portugal sowie ein Projekt in Spanien mit Iberdrola und BP.

Vanguard-Meldung und juristische Fristen

Für kurze Irritation sorgte am Freitag eine SEC-Meldung der Vanguard Group, die einen scheinbaren Komplettverkauf der Plug-Power-Anteile auswies. Dabei handelt es sich lediglich um eine interne Umstrukturierung der Meldepflichten für Tochtergesellschaften nach SEC-Vorgaben und nicht um einen Abverkauf am Markt. Abseits des Tagesgeschäfts läuft im Hintergrund weiterhin eine Sammelklage wegen mutmaßlich irreführender Aussagen zu einem Milliardenkredit des US-Energieministeriums. Investoren haben noch bis zum 3. April 2026 Zeit, sich als Hauptkläger zu bewerben.

Das aktuelle Marktumfeld macht es dem Wasserstoff-Titel nicht leicht. Begleitet von einer schwachen Woche im US-Tech-Sektor rutschte die Aktie am Freitag um 4,24 Prozent auf 1,89 Euro ab, auch wenn auf Monatssicht noch ein Plus von knapp 17 Prozent zu Buche steht. Die Analysten bleiben bei ihren Einschätzungen stark gespalten: Die Kursziele reichen von 0,80 bis 7,00 US-Dollar, was die anhaltende Unsicherheit über den tatsächlichen Erfolg der neuen Strategie widerspiegelt.

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