Jose Luis Crespo ist seit dem 2. März 2026 CEO von Plug Power — und er hat klare Ziele mitgebracht. Operationale Disziplin und konkrete Profitabilitätsmeilensteine stehen im Mittelpunkt seiner Agenda. Die Frage ist, ob der Wasserstoffspezialist die nötige finanzielle Substanz hat, um diesen Kurs durchzuhalten.
Die Meilensteine auf dem Weg zur Profitabilität
Plug Power hat einen gestaffelten Fahrplan definiert: positives EBITDA im vierten Quartal 2026, positives operatives Ergebnis 2027, vollständige Profitabilität bis Ende 2028. Das klingt ambitioniert — zumal das Unternehmen trotz positiver Bruttomarge im vierten Quartal 2025 weiterhin erheblich Kapital verbrennt.
Der Jahresumsatz 2025 lag bei rund 710 Millionen US-Dollar, ein Plus von etwa 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Um die Liquidität zu sichern, hat Plug Power Asset-Monetarisierungen über insgesamt mehr als 275 Millionen Dollar angestoßen. Der größte Einzelposten: der geplante Verkauf eines aufgegebenen Wasserstoffwerks im New Yorker Genesee County an Stream US Data Centers für 132,5 bis 142 Millionen Dollar. Die Erlöse sollen die Kasse bis ins erste Halbjahr 2026 stützen.
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Klage und operative Fortschritte
Parallel läuft ein Rechtsstreit, der Anleger beschäftigt. In einer Sammelklage wird Plug Power vorgeworfen, die Wahrscheinlichkeit eines DOE-Darlehens und den Baufortschritt der dafür notwendigen Wasserstoffanlagen systematisch übertrieben dargestellt zu haben — was Ende 2025 zu erheblichen Kursverlusten geführt habe. Der Stichtag für Kläger, die Rolle des Hauptklägers zu übernehmen, ist der 3. April 2026.
Auf der operativen Seite kann Crespo auf eine breitere Basis aufbauen: Plug Power hat weltweit über 300 Megawatt Elektrolyseur-Kapazität ausgeliefert, auf sechs Kontinenten. Wasserstoffanlagen in Georgia, Tennessee und Louisiana produzieren zusammen bis zu 40 Tonnen Flüssigwasserstoff täglich. Der neue CEO räumt ein, dass es insgesamt weniger Wasserstoffprojekte gibt — betont aber, dass deren Qualität gestiegen sei und Finanzierungen zunehmend konkret würden.
Die Aktie hat sich zuletzt erholt und notiert rund 17 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Ob das Vertrauen in den neuen Kurs berechtigt ist, wird der vierte Quartalsbericht 2026 zeigen — dann soll erstmals ein positives EBITDA stehen.
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