Die Aktie von Plug Power kennt derzeit kaum ein Halten. Auf Monatssicht steht ein Plus von gut 40 Prozent auf dem Kurszettel, auf Jahressicht verzeichnet das Papier einen massiven Wertzuwachs. Pünktlich zur nahenden Berichtssaison erhält der Wasserstoff-Spezialist nun weiteren Rückenwind von Analystenseite.
Die Investmentbank Clear Street stufte das Papier auf „Buy“ hoch und hob das Kursziel auf 3,50 US-Dollar an. Analyst Tim Moore begründet diesen Schritt mit dem laufenden Kostensenkungsprogramm des Unternehmens. Der geringere Mittelabfluss stütze die Bewertung.
Für das erste Quartal rechnet die Bank mit einem moderaten Umsatzwachstum auf rund 144 Millionen US-Dollar. Auf das Gesamtjahr 2026 hochgerechnet erwartet Clear Street Erlöse im Bereich von 817 Millionen US-Dollar. Parallel dazu blicken Marktbeobachter auf die allgemeine Branchenstimmung. Starke Quartalszahlen des Konkurrenten Bloom Energy lieferten dem gesamten Brennstoffzellen-Sektor zuletzt spürbare Impulse.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Plug Power?
Großauftrag in Kanada
Operativ verbucht Plug Power einen wichtigen Fortschritt in Nordamerika. Das Unternehmen sicherte sich einen Design- und Entwicklungsvertrag für ein 275-Megawatt-Elektrolyseursystem in der kanadischen Provinz Québec. Dieses Projekt im Rahmen der sogenannten Courant-Initiative von Hy2gen gilt als einer der bisher größten Elektrolyseur-Deals des Konzerns. Es dient als wichtige Referenz für den Ausbau wasserstoffbasierter Infrastruktur im Versorgungsmaßstab.
Fokus auf die Margen
Am 11. Mai 2026 legt das Management um CEO José Luis Crespo nach US-Börsenschluss die offiziellen Zahlen für das Auftaktquartal vor. Der Konsens geht von einem Verlust von 10 US-Cent je Aktie aus. Das entspräche einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Trotz der jüngsten Kursrallye auf aktuell 2,75 Euro bleiben fundamentale Herausforderungen bestehen. Die historische Verwässerung der Aktien und die Reichweite der liquiden Mittel sorgen am Markt weiterhin für Skepsis. Der anstehende Quartalsbericht dient als harter Realitätscheck. Das Management muss dann belegen, dass der anvisierte Sprung zum ausgeglichenen operativen Ergebnis bis Jahresende rechnerisch intakt bleibt.
Plug Power-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Plug Power-Analyse vom 30. April liefert die Antwort:
Die neusten Plug Power-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Plug Power-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Plug Power: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
