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Plug Power Aktie: 20 Prozent Minus in einer Woche

Geopolitische Krise am Golf belastet Plug Power schwer. Der Kurs fällt auf 2,54 Euro, während operative Fortschritte gemeldet werden.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kursrutsch auf 2,54 Euro
  • Fünfter Verlusttag in Folge
  • Bargeldzufluss von 44 Millionen Dollar
  • Hauptversammlung am Donnerstag

Ein abgeschossener US-Helikopter über der Straße von Hormus schickt Schockwellen durch die Märkte. Anleger fliehen fluchtartig aus riskanten Werten. Die Plug Power Aktie trifft dieser Ausverkauf hart. Der Kurs fiel am Dienstag auf 2,54 Euro.

Der Iran hat einen amerikanischen Apache-Hubschrauber vom Himmel geholt. Washington droht nun mit einer militärischen Antwort. Die Folge: Ölpreise schossen über die Marke von 107 US-Dollar. Erneuerbare Energien brachen hingegen ein. Plug Power verzeichnet den fünften Verlusttag in Folge. Auf Wochensicht verlor das Papier gut 20 Prozent an Wert.

Frisches Kapital und neue Aufträge

Operativ meldet der Wasserstoff-Spezialist indes Fortschritte. Das Management wandelte Steuergutschriften für das Werk in St. Gabriel in Bargeld um. Das spült 44 Millionen US-Dollar in die Kasse. Diese Maßnahme stärkt die Liquidität. Ende des ersten Quartals lagen die Reserven bei rund 223 Millionen US-Dollar.

Auch auf der Projektseite gibt es Bewegung. Für das Barrow Green Projekt fiel die finale Investitionsentscheidung. Plug Power liefert hier ein 30-Megawatt-Elektrolyseursystem. Hinzu kommt ein Großauftrag aus Québec. Dort baut das Unternehmen eine Anlage mit 275 Megawatt Leistung. Die Nachfrage nach der Technologie bleibt intakt.

Hauptversammlung im Fokus

Technisch nähert sich die Aktie dem überverkauften Bereich. Der RSI-Wert fiel auf 37. Der Kurs rutschte unter den kurzfristigen Trend, hält sich aber noch über dem 200-Tage-Durchschnitt von 2,18 Euro. Seit Jahresbeginn steht immer noch ein solides Plus auf der Anzeigetafel.

Morgen tritt das Management vor die Aktionäre. Am Donnerstag findet die offizielle Hauptversammlung statt. Dort wird der Vorstand erklären müssen, wie er das Wachstum in diesem extrem volatilen Marktumfeld absichern will.

Diskussion zu Plug Power

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.